Table.Briefings

Analyse

China Indien Russland internationale Gemeinschaft

Indiens Drahtseilakt zwischen Moskau, Peking und dem Westen

Indien lehnt wie auch China die westlichen Sanktionen gegen Russland ab. Das macht Premier Modi in Berlin klar. Doch die gemeinsame Ablehnung macht die beiden bevölkerungsreichsten Staaten noch lange nicht zu Freunden. Im Gegenteil: Ein Ende der Spannungen ist nicht in Sicht.

Von Redaktion Table

Salomonen Sogavare China Xi Jinping

Weshalb China und die USA um die Salomonen streiten

China ist auf den Salomonen ein Coup gelungen: Erst bricht die Inselgruppe ihre Verbindungen zu Taiwan ab, nun folgt ein „Sicherheitsabkommen“ mit Peking. Die USA und ihre Verbündeten sind alarmiert. Doch was macht die Inselgruppe im Pazifik so interessant?

Von Michael Radunski

Russische Medien: Alles inszeniert

Mehr als zwei Monate nach Russlands Überfall auf die Ukraine zeigt die Propagandamaschinerie des Kremls keine Ermüdungserscheinungen. Im Gegenteil: Je länger Putins Krieg in der Ukraine dauert, desto mehr Propaganda-Anstrengungen unternimmt das russische Fernsehen. Von Deeskalation keine Spur.

Von Eugenie Ankowitsch

Container-Stau in Shanghai: „Durcheinander“ auch in Europa

Die Lockdowns in China beeinträchtigen den ohnehin bereits angeschlagenen internationalen Warenverkehr. Vor Shanghai bildet sich ein riesiger Schiffsstau, während Häfen in Europa unter einer Containerschwemme leiden. Das hat auch Folgen für den Warenverkehr nach Europa, denn er dauert mittlerweile mehr als doppelt so lange.

Von Redaktion Table

Ende des Corona-Wunders? Taiwan mit zehntausend Neuinfektionen

Dem demokratischen Corona-Musterschüler Taiwan entgleiten nun doch die Infektionen mit der Omikron-Variante. Die bisher vorausschauende Seuchenbekämpfung war inzwischen parteipolitischem Hickhack gewichen, zwischenzeitlich gab es nicht einmal genug Schnelltests. Jetzt ist ein Lockdown im Gespräch.

Von Redaktion Table

Ulli Reichert Wirtgen China

"Ich hoffe, dass die Regierung einen Einbruch in großem Ausmaß nicht zulässt"

Ulrich Reichert ist seit 32 Jahren China-CEO der Wirtgen Group, einem Hersteller von Straßenbaumaschinen. Reichert erlebt derzeit eine der tiefsten wirtschaftlichen Einschnitte, die er in seiner langen Karriere managen musste. Im Infrastrukturbereich sind die Umsätze jüngst erheblich eingebrochen. Eine ähnliche Krise habe er das letzte Mal vor zehn Jahren nach dem Auslaufen der Wirtschaftsförderung infolge der Weltfinanzkrise erlebt. Mit Reichert sprach Frank Sieren.

Von Frank Sieren

Ulrich Reichert

"Ich hoffe, dass die Regierung einen Einbruch in großem Ausmaß nicht zulässt"

Ulrich Reichert ist seit 32 Jahren China-CEO der Wirtgen Group, einem Hersteller von Straßenbaumaschinen. Reichert erlebt derzeit eine der tiefsten wirtschaftlichen Einschnitte, die er in seiner langen Karriere managen musste. Im Infrastrukturbereich sind die Umsätze jüngst erheblich eingebrochen. Eine ähnliche Krise habe er das letzte Mal vor zehn Jahren nach dem Auslaufen der Wirtschaftsförderung infolge der Weltfinanzkrise erlebt.

Von Frank Sieren

Datenschutzrecht: Verbände haben Lizenz zum Klagen

Der Bundesgerichtshof hatte es noch anders sehen wollen, jetzt haben die Richter in Luxemburg Klarheit geschaffen: Mitgliedstaaten dürfen qualifizierten Organisationen wie den Verbraucherzentralen eine Klagebefugnis bei der Durchsetzung der Datenschutzgrundverordnung einräumen. Das Urteil sorgt für einen weiteren Baustein im Enforcement – und insbesondere eine Branche dürfte die Konsequenzen bald zu spüren bekommen.

Von Falk Steiner

Mangel an Vertrauen ins Sozialkredit-System

Das Sozialkreditsystem für Unternehmen in China stellt deutsche Firmen auch zwei Jahre nach seiner schrittweisen Einführung vor eine lange Reihe von Sorgen und Ungereimtheiten. So lautete das Fazit einer Veranstaltung am Donnerstagvormittag aus der Reihe Global China Conversations des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel.

Von Marcel Grzanna