Table.Briefings

Analyse

„OER macht es Lehrern leichter“

Beim Forum Open Education 2021 will sich die Szene der Produzenten und Anbieter freier Lernmaterialien heute zu einer Arbeitskonferenz treffen. Der Wikimedia-Projektmanager Dominik Theis erklärt, wie das Inhalteportal WirLernenOnline Lehrkräften das Unterrichten erleichtert. Und macht eine klare Ansage an Schulbuchverlage, Startups, Apple Co.

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Andreas Schwab (CDU) ist binnenmarktpolitischer Sprecher der EVP-Fraktion und Berichterstatter des Europaparlaments zum Digital Markets Act.

Andreas Schwab: „Werden sehr viel leichter einschreiten können“

Der Berichterstatter des Europaparlaments zum Digital Markets Act will verhindern, dass die großen Digitalkonzerne einfach kleinere Konkurrenten aufkaufen. Dafür sollten EU-Kommission und nationale Wettbewerbshüter eng zusammenarbeiten und die Digitalmärkte enger gefasst werden, fordert Schwab im Interview mit Till Hoppe.

Von Till Hoppe

Politische Bildung künftig mit der AfD?

Die parteinahen politischen Stiftungen von Hanns-Seidel bis Rosa-Luxemburg bieten sich den Schulen als Partner bei der politischen Bildung an. Der Vorstoß könnte gefährliche Konsequenzen haben: eigentlich wollen die Stiftungen den altehrwürdigen Beutelsbacher Konsens aktualisieren, um die AfD fernzuhalten. In Wahrheit laden sie die politische Stiftung der AfD damit aber in die Schulen ein. Welche Rolle soll die digitale Medienbildung spielen?

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ETS für Gebäude: Der schlafende Riese

Im Gebäudebereich steckt viel Potenzial zur Reduktion von CO2-Emissionen. Der Vorschlag der EU-Kommission, auch für diesen Sektor einen Emissionshandel einzuführen, sorgte aber für einen europaweiten Aufschrei. Zwar soll das ETS lediglich Teil eines Policy-Mix werden, doch die Skepsis bleibt.

Von Timo Landenberger

Tech-Gadgets auf dem Vormarsch

Bisher beschränkte sich die Beschäftigung mit besonders günstigen Elektroartikeln aus China auf eine kleine Szene aus Technik-Enthusiasten, die sich in speziellen Foren austauschten. Doch neue Handelsstrukturen erweitern den Käuferkreis beträchtlich – und auch die angebotene Ware wird immer besser.

Von Felix Lee

Taiwans ungewisse Zukunft

Mit dem Rückzug der USA aus Afghanistan rückt plötzlich die Zukunft Taiwans in den Fokus der Strategen. Lässt Washington mit Taipeh seinen nächsten Verbündeten fallen? Sieht Peking eine historische Gelegenheit gekommen, Taiwan anzugreifen? Drei Szenarien scheinen möglich.

Von Redaktion Table

Was Chinas neues Datenschutz-Gesetz für die EU bedeutet

Ein Jahr lang hat die Volksrepublik an einem Datenschutzrecht gearbeitet, nun wurde es offiziell verabschiedet. Das PIPL ähnelt der EU-Datenschutzgrundverordnung – in der Praxis wird es das Chinageschäft europäischer Unternehmen weiter erschweren.

Von Falk Steiner

"Es kommt eine Phase des kalten Friedens zwischen USA und China"

Li Mingjiang ist einer der führenden Experten für das chinesisch-amerikanische Verhältnis. Im Interview mit China.Table äußert er sich pessimistisch: Das Verhältnis der beiden Großmächte werde sich in den kommenden Jahren nicht entspannen. Li sieht zwar viele Ansätze, wie beide Seiten die Atmosphäre verbessern könnten. Die USA überschätzen aber derzeit ihren Einfluss auf China. Denn dort regiert die KP mit hoher Legitimation. Mit Li Mingjiang sprach Marcel Grzanna.

Von Marcel Grzanna

PIPL: Besserer Schutz für persönliche Daten

Chinas Parlament hat das erste nationale Datenschutzgesetz verabschiedet. Peking hat nicht nur erkannt, dass es höchste Zeit ist, den Schwarzmarkt trocken zu legen, der um Verbraucherdaten gewachsen ist. Die Regierung will auch die bisher offenen Fragen um die Vorherrschaft im Geschäft mit den Daten klären. Gelingt es dem Staat, sich gegen die Tech-Konzerne durchzusetzen?

Von Ning Wang

Das Ende der Wanderarbeiter

Millionen von Wanderarbeitern strömten in den letzten Jahrzehnten in die Metropolen Chinas und trugen zum dortigen Boom bei. Nun findet eine umgekehrte Arbeitsmigration statt – Reverse Migration: Die Arbeiter kehren aufs Land zurück. Hohe Lebenshaltungskosten in den Städten und neue Jobs in der Digitalwirtschaft, die es ihnen ermöglichen, nicht mehr an einem bestimmten Ort zu sein, sind Gründe dafür. Auch Apple bekommt diesen Wandel zu spüren.

Von Frank Sieren