Table.Briefings

Analyse

Flughafen Rzeszów: „Little Ramstein“ für US-Waffen in die Ukraine

Der Flughafen nahe der südpolnischen Stadt Rzeszów ist einer der wichtigsten Stützpunkte der Amerikaner. Geschützt von Patriot-Raketen wickelt das US-Militär hier seine Waffenlieferungen in die Ukraine ab. Das Europäische Kommando der Vereinigten Staaten (EUCOM) baut seine Präsenz in Polen systematisch aus. Seit November gibt es ein ständiges Hauptquartier in Powidz.

Von Nana Brink

Puma – ein Totalausfall mit vielen Fragen

Nach einem Massen-Ausfall des Schützenpanzers Puma verzichtet die Bundeswehr auf den Einsatz des neuen Gefechtsfahrzeugs in der NATO-Eingreiftruppe – und stellt die Nachrüstung bereits vorhandener Pumas ebenso zurück wie eine mögliche Beschaffung weiterer Schützenpanzer. Ist der Puma zu komplex für die Truppe?

Von Thomas Wiegold

„In Deutschland spukt die Vergangenheit um die Lebenden“

Der Taiwaner Kevin Chen hat mit seinem zweiten Roman „Ghost Town“ den prestigeträchtigen Taiwan Literature Award gewonnen. Fabian Peltsch hat mit dem in Berlin lebenden Schriftsteller über Taiwans geopolitisches Momentum, Alltagsrassismus in Deutschland und den Geisterglauben seiner Heimat gesprochen.

Von Redaktion Table

Spione, Chips und Taikonauten

China.Table präsentiert Ihnen die besten China-Bücher aus diesem Herbst und Winter — für ruhige Lese-Nachmittage zwischen den Feiertagen oder auch als Geschenkidee für Kurzentschlossene.

Von Redaktion Table

Trilog-Einigung zum Phase-Out der kostenlosen CO2-Zertifikate

Emissionshandel für Gebäude und Verkehr kommt

Um kurz vor zwei am Sonntagmorgen stand der Deal im Jumbo-Trilog zur Reform des Emissionshandels: Das Ambitionsniveau steigt, der CO2-Preis für Gebäude und Straßenverkehr kommt und die kostenlosen Emissionsrechte für die Industrie laufen 2034 aus. Damit steht der wesentliche Teil des Fit-for-55-Pakets.

Von Lukas Knigge

Korruptionsaffäre: S&D-Chefin wegen Krisenmanagement unter Druck

Marokko gerät zusehends in den Fokus der Korruptionsaffäre im EU-Parlament. Es gibt möglicherweise eine Verbindung zu den spanischen Sozialisten. Iratxe García Pérez gilt als unschuldig. Die Chefin der von dem Skandal schwer belasteten sozialistischen Fraktion wirkt aber zunehmend überfordert.

Von Markus Grabitz