Table.Briefings

Analyse

TM_Security_Armenien01

Neue Spannungen zwischen Armenien und Aserbaidschan

Gut zwei Jahre nach dem Krieg in Bergkarabach wachsen die Spannungen zwischen Armenien und Aserbaidschan wieder. Die USA und der Iran vermitteln, doch die aserbaidschanische Truppenpräsenz an der Grenze zu Armenien nimmt zu.

Von Lisa-Martina Klein

Dem CRMA voraus: Europas erster Lithium-Konverter

Brandenburg als Musterschüler der EU: Immer mehr Projekte stärken die lokale Wertschöpfungskette für Batterien. Gestern hat das deutsch-kanadische Unternehmen Rock Tech beim Spatenstich den ersten Lithium-Konverter Europas vorgestellt.

Von Leonie Düngefeld

Industrie reagiert verhalten auf E-Fuel-Kompromiss

Im Ministerrat dürfte heute endgültig grünes Licht für das Trilogergebnis zu Verbrenner-Aus und CO₂-Flottengrenzwerten kommen. In der Industrie ist die Reaktion auf den E-Fuels-Deal verhalten: Die Hersteller und Zulieferer bemängeln, dass es zwar eine politische Einigung gibt, gesetzgeberisch aber vieles im Unklaren bleibe.

Von Markus Grabitz

Mit Wasser Unternehmertum fördern

Das Berliner Start-up Boreal Light will zeigen, wie man die Wasserkrise in Schwellenländern mit einem unternehmerischen Ansatz angehen kann. Mit solarbetriebenen Anlagen zur Wasserentsalzung versorgt das Unternehmen Menschen in Ostafrika mit sauberem Trinkwasser. Ein Grund für den Erfolg: Die Anlagen sind besonders leicht zu warten.

Von Arne Schütte

Bildnummer: 51319696  Datum: 01.08.2005  Copyright: imago/imagebroker/gerhard
Junge trägt Kanister mit Wasser - Madagaskar, Personen; 2005, Kind, Kinder, Jungen, Einheimische, Einheimischer, Land, Leute, Madagasse, Madagassen, tragen, Gefäß, Gefäße; , quer, Kbdig, Einzelbild, close, Madagaskar, Armut, Gesellschaft,  , Reisen, Afrika

Zeit für Lösung der Wasserkrise verrinnt

Drei Tage UN-Wasserkonferenz in New York, 10.000 Teilnehmer, aber so gut wie keine konkreten Beschlüsse. Der Karlsruher Klima- und Hydrologieexperte Harald Kunstmann fordert im Gespräch mit Table.Media eine enge Abstimmung zwischen Politik und Wissenschaft. Die Probleme einer ausreichenden Wasserversorgung seien viel komplexer als bisher erkannt.

Von Harald Prokosch

Skandal der Credit Suisse trifft Afrika

Ein Kredit über zwei Milliarden Dollar an Mosambik im Jahr 2013 sorgte für erhebliche Zweifel an der Credit Suisse. Denn das Geld versickerte in dubiosen Quellen. Bis heute hat der Fall der „Thunfisch-Anleihen“ weitreichende Folgen für den gesamten Kontinent.

Von Christian Hiller von Gaertringen

Jack Ma Yungu-Schule

Jack Ma: Vom Geächteten zur Symbolfigur

Jack Ma ist zurück in China. Sein öffentliches Erscheinen soll offenbar dabei helfen, neues Vertrauen bei ausländischen Investoren und dem Privatsektor zu schaffen. Doch während der einst aufmüpfige Alibaba-Gründer rehabilitiert wird, bleiben andere Unternehmer verschwunden.

Von Marcel Grzanna

TM_China_Seidenstrasse

Teure Rettung von Seidenstraßen-Partnern

Immer mehr Schuldner können ihre Seidenstraßen-Kredite nicht zurückzahlen. China verdeckt die Probleme, indem es diskret Rettungsdarlehen vergibt. Das zeigt eine neue Studie des Kiel Instituts für Weltwirtschaft. Damit verschiebt Peking die Finanzprobleme aber lediglich in die Zukunft.

Von

„Politiker-Besuche in Taiwan sind Teil eines großen Theaterstücks“

Lung Ying-tai, Bestsellerautorin und ehemalige Kulturministerin Taiwans, findet sowohl bei Menschen in ihrer taiwanischen Heimat als auch auf dem Festland Gehör. Sie tritt für mehr gegenseitiges Verständnis ein, verteidigt aber vehement demokratische Rechte. Damit macht sie sich auf beiden Seiten Feinde. Fabian Peltsch traf die streitbare Schriftstellerin zum Gespräch in Taiwan.

Von Fabian Peltsch

Sahra Wagenknecht - Aufstand fuer Frieden DEU, Deutschland, Germany, Berlin, 25.02.2023 Sahra Wagenknecht Partei die Lin

Der Widerspenstigen Trennung

Wie weiter für die Linke? Ohne Sahra Wagenknecht? Oder womöglich doch mit ihr? Nach den zuletzt deutlichen Worten der Parteivorsitzenden bleibt die Frage ungelöst. Die einen fordern eine schnelle Entscheidung, weil für sie Wagenknecht mit der Partei längst abgeschlossen hat; die anderen fürchten eine Spaltung und sehen den Fall als Symptom für grundsätzlichere Probleme. Wir haben in Vorstand und Fraktion die Frage gestellt, wie es jetzt weitergehen soll.

Von Vera Weidenbach