Table.Briefings

Analyse

Tech-Gadgets auf dem Vormarsch

Bisher beschränkte sich die Beschäftigung mit besonders günstigen Elektroartikeln aus China auf eine kleine Szene aus Technik-Enthusiasten, die sich in speziellen Foren austauschten. Doch neue Handelsstrukturen erweitern den Käuferkreis beträchtlich – und auch die angebotene Ware wird immer besser.

Von Felix Lee

Taiwans ungewisse Zukunft

Mit dem Rückzug der USA aus Afghanistan rückt plötzlich die Zukunft Taiwans in den Fokus der Strategen. Lässt Washington mit Taipeh seinen nächsten Verbündeten fallen? Sieht Peking eine historische Gelegenheit gekommen, Taiwan anzugreifen? Drei Szenarien scheinen möglich.

Von Redaktion Table

PIPL: Besserer Schutz für persönliche Daten

Chinas Parlament hat das erste nationale Datenschutzgesetz verabschiedet. Peking hat nicht nur erkannt, dass es höchste Zeit ist, den Schwarzmarkt trocken zu legen, der um Verbraucherdaten gewachsen ist. Die Regierung will auch die bisher offenen Fragen um die Vorherrschaft im Geschäft mit den Daten klären. Gelingt es dem Staat, sich gegen die Tech-Konzerne durchzusetzen?

Von Ning Wang

"Es kommt eine Phase des kalten Friedens zwischen USA und China"

Li Mingjiang ist einer der führenden Experten für das chinesisch-amerikanische Verhältnis. Im Interview mit China.Table äußert er sich pessimistisch: Das Verhältnis der beiden Großmächte werde sich in den kommenden Jahren nicht entspannen. Li sieht zwar viele Ansätze, wie beide Seiten die Atmosphäre verbessern könnten. Die USA überschätzen aber derzeit ihren Einfluss auf China. Denn dort regiert die KP mit hoher Legitimation. Mit Li Mingjiang sprach Marcel Grzanna.

Von Marcel Grzanna

Xi geht den Milliardären an den Kragen

Staatschef Xi Jinping hat den Kampf gegen die Ungleichheit ausgerufen. Vierzig Jahre nach den liberalen Reformen Deng Xiaopings setzt er den Parteiapparat in eine neue Richtung in Marsch: gegen die Reichen, für neue Aufstiegschancen. Damit will er den "chinesischen Traum" retten.

Von

Das Ende der Wanderarbeiter

Millionen von Wanderarbeitern strömten in den letzten Jahrzehnten in die Metropolen Chinas und trugen zum dortigen Boom bei. Nun findet eine umgekehrte Arbeitsmigration statt – Reverse Migration: Die Arbeiter kehren aufs Land zurück. Hohe Lebenshaltungskosten in den Städten und neue Jobs in der Digitalwirtschaft, die es ihnen ermöglichen, nicht mehr an einem bestimmten Ort zu sein, sind Gründe dafür. Auch Apple bekommt diesen Wandel zu spüren.

Von Frank Sieren

Ist die EU Fit for 1,5 Grad?

Nach den jüngsten Veröffentlichungen des Weltklimarats herrscht Uneinigkeit darüber, was die Erkenntnisse über das EU-Klimapaket aussagen: Reicht das Ambitionsniveau oder nicht? Das hängt vor allem von der Betrachtungsweise ab.

Von Lukas Knigge

Stabilitätspakt: Berlin fürchtet Initiative zur Unzeit

Die EU steht vor einer schwierigen Debatte zur Reform der Haushaltsregeln. Sie könnte zum ungünstigsten Zeitpunkt beginnen: nach der Bundestagswahl, während der Koalitionsverhandlungen. In Berlin wachsen die Sorgen: Ein Vorstoß Emmanuel Macrons zum Stabilitätspakt könnte die Regierungsbildung in Deutschland erschweren.

Von Till Hoppe

Die Taliban: ungeliebte neue, alte Nachbarn

Ein Gottesstaat als Wirtschaftspartner der Seidenstraßen-Initiative? Selbst das pragmatische China kommt in der Praxis nur schwer mit den Taliban zurecht. Der Ansatz ist zwar, das Beste aus der entstandenen Situation zu machen. Doch ein Emirat der Taliban bietet nicht das nötige Umfeld für sichere Investitionen. Das zeigt auch das Scheitern vorhandener Projekte.

Von

Regierung steigt bei Tiktok-Konzern ein

China hat sich in Bytedance eingekauft, den Herausgeber der Video-App Tiktok – und verfügt dort mutmaßlich über weitreichendes Vetorecht. Die Debatte um den Einfluss der chinesischen Führung auf die beliebte App dürfte nun wieder aufflammen.

Von Redaktion Table