Table.Briefings

Analyse

Neu in Peking unter Corona: "Es ist ein schwieriger Start"

Wer sich als Ausländer in China zu Hause fühlen möchte, benötigt soziale Kontakte. Für begleitende Partner oder Partnerinnen, die nicht berufstätig sind, gilt das noch mehr, wenn sie nicht in einen "Beijing Blues" hineinrutschen wollen. Vor Ort gibt es familiäre Netzwerke, die dabei helfen, das Heimweh zu vergessen. Doch nicht jeder fühlt sich wohl in seiner Haut, wenn er neue Menschen kennenlernen muss.

Von Marcel Grzanna

SOTEU – Was von der Leyen vorhat

Es ist ein Potpourri von Themen, mit denen sich die EU derzeit befasst. Die diesjährige State of the Union-Rede von Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen richtet den Blick nach vorne, auf die Zeit nach der Pandemie. Wir ordnen die wichtigsten Ankündigungen ein.

Von Redaktion Table

Chips: Technologische Souveränität per Gesetz

Die Chipkrise trifft Europas Industrie hart. Damit dies nicht noch einmal passiert, hat Ursula von der Leyen gestern den European Chips Act angekündigt. Binnenmarktkommissar Breton soll einen Vorschlag ausarbeiten, wie Europa in der gesamten Produktionskette der begehrten Halbleiter unabhängiger werden kann.

Von Till Hoppe

Baidu beeindruckt mit modernster Chip-Technik

Der chinesische Technikkonzern Baidu geht mit seinem neuen KI-Chip „Kunlun“ in die Massenproduktion. Es ist der erste 7-Nanometer-Chip aus China. Der Vorstoß ist Teil eines größeren Trends. Immer mehr Tech-Giganten wollen ihre Halbleiter selbst entwerfen. China will sich so auch unabhängiger von US-Technologie machen.

Von Frank Sieren

EU-Verbot für Produkte aus Zwangsarbeit kommt

Die EU macht Ernst in Sachen Verbot von Produkten aus Zwangsarbeit: EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen kommt in ihrer Rede zur Lage der Europäischen Union Forderungen des Europaparlaments nach und kündigt einen Einfuhr-Bann an. Ein neues Chip-Gesetz soll den Block zudem unabhängiger von Asien machen. Von der Leyen präsentierte außerdem den neuen Namen für die geplante europäische Konkurrenz zur chinesischen Seidenstraße.

Von Amelie Richter

Alexander Graf Lambsdorff

"Beim CAI besteht Ergänzungsbedarf"

Der FDP-Politiker Alexander Graf Lambsdorff fordert eine höhere Priorität für China auf der außenpolitischen Strategie der kommenden Bundesregierung. Auch eine Brüsseler Angelegenheit beschäftigt ihn: Das Investitionsabkommen CAI: Er fordert eine Nachverhandlung des Deals zwischen der Europäischen Union und Peking. Die Fragen von China.Table wurden schriftlich beantwortet. Weitere Interviews mit Spitzenvertretern der deutschen Politik vor der Bundestagswahl 2021 finden Sie hier.

Von Amelie Richter

Digitalisierung: Kommission erhöht Druck auf Mitgliedsstaaten

Das Programm zur Umsetzung der „Digitalen Dekade“ soll die Mitgliedstaaten zur konsequenteren Nutzung digitaler Technologien anhalten. Die wesentlichen Inhalte sind schon vor der offiziellen Verkündung durch die EU-Kommission bekannt geworden. Doch ein entscheidendes Element fehlt dem Konzept.

Von Jasmin Kohl

Hohe Strompreise: Timmermans fordert Ausbau der Erneuerbaren

Steigende Energiepreise sorgen europaweit für Verunsicherung. Ein Teil der Kostenentwicklung ist auf den Klimaschutz zurückzuführen. Im EU-Parlament nahm Kommissions-Vize Frans Timmermans Stellung zur Situation auf dem Energiemarkt: Der Green Deal könne die Entwicklung eher ent- als verschärfen.

Von Timo Landenberger

„Junge Menschen werden nicht mitbedacht“

Die Chancengleichheit ist der große Verlierer der Pandemie. Ein sorgsamer Umgang mit Kindern und Jugendlichen, die zu Hause in schwierigen Verhältnissen stecken, ist nie pauschal zu haben, findet Katja Hintze, Vorsitzende der Stiftung Bildung. Sie fordert ein differenziertes Lernkonzept anzuwenden, anstatt schwarz-weiß zu denken.

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