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CEO-Talk Forest Liu Arri

"In China heißt es schnell: Wir machen das anders"

Es hat viel Überzeugungsarbeit gebraucht. Doch nun werden nicht nur in Hollywood, sondern auch in China mehr als 70 Prozent der Spielfilme und 80 Prozent der TV-Serien auf Kamerasystemen von Arri gedreht. Der Erfolg der Münchner Traditionsfirma in der Volksrepublik ist vor allem auch Forest Liu zu verdanken. Im Gespräch mit Frank Sieren erklärt Liu, warum es nicht immer hilfreich ist, den jüngsten Hypes zu folgen und wie sich die chinesische Filmindustrie gewandelt hat.

Von Frank Sieren

Was vom EU-Lieferkettengesetz zu erwarten ist

Nach etlichen Verzögerungen will die Kommission in zwei Wochen die Richtlinie zur nachhaltigen Unternehmensführung vorstellen. Obwohl sich Didier Reynders in vielen Punkten nicht durchsetzen konnte, wird die Verordnung deutlich über das deutsche Gesetz hinausgehen. Ein Überblick.

Von Charlotte Wirth

Importverbot nicht Teil des EU-Lieferkettengesetzes

Nach etlichen Verzögerungen will die EU-Kommission Ende des Monats das EU-Lieferkettengesetz vorstellen. Erste Details sind schon vor der Veröffentlichung bekannt: Das viel diskutierte Importverbot für Produkte aus Zwangsarbeit wird nicht enthalten sein. Die Verordnung wird jedoch deutlich über das deutsche Lieferkettengesetz hinausgehen. Ein Überblick.

Von Charlotte Wirth

Ehrgeiziger Plan für Chinas Digitalpolitik

Der “14th Five-Year-Plan for National Informatization”, der im Dezember 2021 von Chinas Central Commission for Cybersecurity and Informatization veröffentlicht wurde, ist ein ehrgeiziger Plan für Chinas Digitalpolitik in den kommenden Jahren. Von der Sicherung von "Kerntechnologien" bis zur Betonung des "Dienstes an der Realwirtschaft" spiegelt der Plan allgemeine Trends in der chinesischen Politik wider. Da sich die chinesische Regierung inmitten einer umfassenden Überarbeitung ihres digitalen Technologiesektors befindet, ist dieser Plan ein Schlüssel zum Verständnis der aktuellen und zukünftigen Entwicklungen.

Von Redaktion Table

China investiert weiterhin in Europa

Chinas Direktinvestitionen im Ausland sind 2021 trotz Corona und politischer Spannungen stabil gewachsen. Allerdings haben sich die Ziele verändert: China kauft nicht mehr vorhandene Firmen auf, sondern setzt auf den Bau eigener, neuer Standorte. Zudem stoßen politisch weniger sensible Sektoren wie Konsumgüter, Unterhaltung und Dienstleistungen bei chinesischen Investoren auf anhaltendes Interesse.

Von Frank Sieren

Am teuren Ende der Wertschöpfungskette

China ist tief in die globalen Wertschöpfungsketten eingebunden. Die Art der Integration der Volksrepublik hat sich jedoch im Laufe der Zeit erheblich verändert: China hat seinen Wertschöpfungsbeitrag zum Export in Drittländer stetig erhöht, während die Abhängigkeit von ausländischer Wertschöpfung bei unmittelbaren Warenimporten allmählich abnimmt. Die Führung in Peking ist bestrebt, diesen Kurs beizubehalten und durch internationalen Handel eine größere globale Hebelwirkung zu erzielen.

Von Finn Mayer-Kuckuk

Adrian Emch Kartellrechtler

„Der Richtlinienwettbewerb der Wettbewerbshüter“

Bis 2007 gab es in China kein Anti-Kartell-Gesetz. Seitdem hat der Rechtsrahmen eine fulminante Entwicklung durchlaufen, sagt der Schweizer Anwalt Adrian Emch, der seit 2008 in Peking lebt. Im Ergebnis existieren derzeit jedoch mehrere konkurrierende Richtlinien parallel. Mit Emch sprach Frank Sieren.

Von Frank Sieren

Aktuelle Handelszahlen: Von Entkopplung keine Spur

Die Handelszahlen von 2021 zeigen keine Spur von Entkopplung. Die chinesische Wirtschaft ist stärker in die Weltwirtschaft eingebunden als je zuvor. Sowohl Chinas Importe als auch die Exporte sind um rund 30 Prozent gewachsen. Allerdings kauft China weniger in den USA und dafür mehr in Asien und den Ländern der neuen Seidenstraße. Die Politik der US-Amerikaner ist verpufft.

Von Frank Sieren