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Das Sozialkreditsystem in China stellt Unternehmen vor große Herausforderungen. Wer Fehler macht, kann auf einer „schwarzen Liste“ landen. Dann drohen Stigmatisierung und Strafen. Doch Konzerne aus Deutschland zeigen sich als Musterschüler.
Von Redaktion Table
Wenn Waren fehlen, liegt das nicht nur an Corona. Auch die Politik hat mit dem Aufbau von Handelshemmnissen erheblich dazu beigetragen, dass die Störungen im Handel sich hochschaukeln. Das IfW Kiel beleuchtet die Gründe für die aktuellen Lieferkettenprobleme – und liefert einen etwas pessimistischen Ausblick für 2022.
Von Finn Mayer-Kuckuk
In January, a huge economic free-trading area will be established with the RCEP. What was intended to be a free trade agreement of the Southeast Asian confederation ASEAN, now mainly benefits China, Japan and South Korea. In this way, the People's Republic is becoming part of a regional free trade agreement for the first time.
Von Christiane Kuehl
In Asien entsteht im Januar mit RCEP ein gewaltiger Wirtschaftsraum. Was als Freihandelsvertrag des südostasiatischen Staatenbundes Asean gedacht hat, nützt nun vor allem China, Japan und Südkorea. Die Volksrepublik wird auf diese Weise erstmals Teil eines regionalen Freihandelsabkommens.
Von Christiane Kuehl
Chinas Risk Score für Unternehmen (企业信用风险分类) erweitert Inspektionen von Firmen um einen „Vorhersage-Modus“: Der Score bewertet die Wahrscheinlichkeit, dass ein Unternehmen in Zukunft gegen Compliance-Standards verstoßen wird. Abhängig vom Resultat dieser Vorhersage werden Regierungsbehörden die Frequenz von Inspektionen des jeweiligen Unternehmens festlegen. Nach abgeschlossener Pilotphase hat kürzlich die landesweite Implementierungsphase für den Risk Score begonnen. Unternehmen können davon ausgehen, dass dieses neue Marktregulierungs-Instrument nun darüber bestimmen wird, wie oft ihre Fabriken und Büros in China Besuche von Regierungsseite bekommen.
Von Redaktion Table
China Einfluss auf die Umgestaltung der globalen Lieferketten wächst mit der Pandemie. Aus Sorge, den Zugang zu Schlüsselkomponenten aus dem Ausland zu verlieren, setzt die Volksrepublik verstärkt auf Innovationen, Produktionen und Nachfrage aus dem Inland. Für multinationale Unternehmen, deren Investitionen oder Exporte nach China von der chinesischen Regierung als kritisch angesehen werden, wird es schwieriger werden, in China wie gewohnt Geschäfte zu machen.
Von Redaktion Table
Der chinesische Zoll blockiert wegen eines Konflikts mit Litauen Waren aus dem Land – und liefert damit die Kulisse für die Vorstellung des EU-Instruments gegen wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen. Experten erwarten aber Diskussionen unter den Mitgliedsstaaten und warnen vor einer Verwässerung.
Von Amelie Richter
Insbesondere unter jungen Konsumenten in China entsteht eine neue Käufergruppe. Ein in China als „Guochao“ („Nationale Flut“) bekannter Trend beschreibt die steigende Präferenz chinesischer Kunden für nationale Produkte mit explizit chinesischem Markencharakter. „Guochao“ reflektiert die zunehmende Bedeutung von Nationalstolz für das Konsumverhalten. In den vergangenen Jahren haben mehrere chinesische Marken erfolgreich eine national geprägte Markenstrategie genutzt, um sich gegenüber ihren ausländischen Konkurrenten abzusetzen und ihre Marktpositionierung zu stärken.
Von Redaktion Table
David gegen Goliath: Der Streit zwischen Peking und Litauen hat ein neues Level erreicht. Einige Tage blockierte der chinesische Zoll Waren aus dem baltischen EU-Staat. Kurz vor der Vorstellung des EU-Instruments gegen wirtschaftliche Zwangsmaßnahmen liefert China damit ein Paradebeispiel für einen möglichen Anwendungsfall des neuen EU-Instruments. Die Details des Abwehrmechanismus müssen noch ausgearbeitet werden. Experten warnen vor einer Verwässerung durch die Mitgliedsstaaten.
Von Amelie Richter