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Johnny Erling

Chinesische Verwirrspiele mit Visitenkarten

Mit schwarzer Tusche auf rotem Grund, so sahen chinesische Visitenkarten aus, die einst Abgesandte des Kaiserhofes überreichten. Namenskarten waren in China bereits vor tausenden von Jahren im Umlauf. Die Geste, wie sie überreicht werden — mit beiden Händen — wurde allerdings kopiert. Mittlerweile reicht zum Tausch der Kontakte allerdings ein Tippen auf das Smartphone aus.

Von

Deutsche Firmen erwarten schlechtere Geschäfte

Das wirtschaftliche Umfeld in China wird aus Sicht des Deutschen Industrie- und Handelskammertags ungemütlicher. Im Vergleich zum Frühjahr blicken deutsche Unternehmen in der Volksrepublik negativer auf die wirtschaftliche Entwicklung in den kommenden zwölf Monaten. Als konkrete Auswirkung schichten sie ihre Investitionen in andere Weltgegenden um. Das Verhalten dieser bisher treuesten Auslandsinvestoren sollte China zu denken geben.

Von Amelie Richter

Würgt Xi durch Kontrollsucht das Wachstum ab?

Lieferengpässe, flächendeckende Stromausfälle, Tech-Konzerne unter Druck, die Immobilienbranche tief in der Krise – in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt häufen sich derzeit die Probleme. Vieles davon ist hausgemacht und geht auf die Regelungssucht der Regierung zurück. Denn Präsident Xi ist Kontrolle grundsätzlich wichtiger als Wachstum. Doch wo zieht er die Grenze?

Von Felix Lee

"Europäische Integration" als Europas Unique Selling Point in Afrika

Alle drei Jahre treffen sich die politischen Führer Chinas und der afrikanischen Staaten zum Forum für China-Afrika-Kooperation. Dabei handelt es sich um das höchstrangige Treffen zwischen den Regionen. Im November ist es wieder soweit, ein genauer Termin steht jedoch noch nicht fest. Über Chinas Kreditvergabe in Afrika, die Neue Seidenstraße und afrikanische Forderungen an China sprach Nico Beckert mit Marina Rudyak von der Universität Heidelberg.

Von Nico Beckert

January 23, 2021, Hong Kong, China: A police officer stands guard in front of a barrier in an area under lockdown to contain the spread of Covid-19 outbreak in Hong Kong, China on January 23, 2021. More than 3,000 police officers and health workers have been deployed for an unprecedented screening operation in Jordan district with about 200 buildings Hong Kong China - ZUMAs197 20210123_zaa_s197_260 Copyright: xMiguelxCandelax

Quarantäne-Politik schadet Finanzplatz Hongkong

Hongkong ist durch die Corona-Pandemie zur verschlossensten Finanzmetropole der Welt geworden. Doch trotz zunehmender Ungeduld von Banken und Unternehmen bleiben die Grenzen dicht. Die Banken schimpfen nun in einem offenen Brief über das wegbrechende Geschäft infolge der extremen Quarantäne-Regeln.

Von Redaktion Table

EU-Lieferkettengesetz: Von der Leyens Vorstoß ohne Plan

Die EU-Kommission kommt in Sachen Lieferkettengesetz nicht so recht in die Gänge. So verpasst die Brüsseler Behörde die Oktober-Deadline zur Vorstellung des Gesetzes zur so genannten unternehmerischen Sorgfaltspflicht. Ein Grund: EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will ein Einfuhrverbot für Produkte aus Zwangsarbeit über das Lieferkettengesetz durchzusetzen. Das könnte auch einige Importe aus China betreffen.

Von Charlotte Wirth

Zwangsarbeit: Von der Leyens fragwürdiger Vorstoß

Die Kommission verpasst die Oktober-Deadline zur Vorstellung des Gesetzes zur unternehmerischen Sorgfaltspflicht. Als ob es nicht schon genug Streitpunkte gäbe, hat sich nun die Kommissionspräsidentin eingemischt: Von der Leyen will das Gesetz nutzen, um ein Einfuhrverbot für Produkte aus Zwangsarbeit durchzusetzen. Dazu wäre eigentlich ein Handelsinstrument nötig.

Von Charlotte Wirth