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(170322) -- MOSCOW, March 22, 2017 -- Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) s deputy governor Hu Hao (2nd L) and deputy governor of the Central Bank of the Russian Federation Dmitry Skobelkin (2nd R) attend the opening ceremony in Moscow, Russia, on March 22, 2017. Industrial and Commercial Bank of China (ICBC) officially started operating as a Chinese renminbi (CNY) clearing bank in Russia Wednesday, a move set to facilitate the use of the currency and cooperation in various fields between the two countries. ) RUSSIA-MOSCOW-RENMINBI CLEARING SERVICE BaixXueqi PUBLICATIONxNOTxINxCHN

Moscow March 22 2017 Industrial and Commercial Bank of China ICBC S Deputy Governor HU Hao 2nd l and Deputy Governor of The Central Bank of The Russian Federation Dmitry  2nd r attend The Opening Ceremony in Moscow Russia ON March 22 2017 Industrial and Commercial Bank of China ICBC officially started Operating As a Chinese Renminbi CNY Clearing Bank in Russia Wednesday a Move Set to facilitate The Use of The Currency and Cooperation in Various Fields between The Two Countries Russia Moscow Renminbi Clearing Service BaixXueqi PUBLICATIONxNOTxINxCHN

Kann der Yuan den Ausfall des Dollar-Handels ausgleichen?

Wenn Russland von den internationalen Zahlungsströmen abgetrennt wird, kann China mit einer Ausweitung des Yuan-Handels einspringen. Er kann jedoch den Dollar für Russland nicht vollständig ersetzen. Außerdem würde der russische Finanzmarkt vollständig von China abhängig werden.

Von Finn Mayer-Kuckuk

Irina von Wiese ist Senior Advisor bei der Kommunikationsberatung Finsbury Glover Hering und ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Unterausschusses für Menschenrechte im Europaparlament.

Neue EU-Regeln als Chance für bereinigte Lieferketten

Etwa 25 Millionen Menschen arbeiten unter Bedingungen, die unter die Definition von Zwangsarbeit fallen: Sie schuften gegen ihren Willen und unter Drohung, Einschüchterung oder Zwang. Laut der Internationalen Arbeitsorganisation ILO arbeiten 16 Millionen von ihnen im Privatsektor, oft am Anfang langer Lieferketten.

Von Redaktion Table

Lieferketten: Richtlinie mit Schlupflöchern

Gestern hat die Europäische Kommission das lang erwartete Lieferkettengesetz vorgestellt. Die Richtlinie geht weiter als das deutsche Gesetz. Sie bezieht sich auf die gesamte Wertschöpfungskette. Dank Haftungsklausel haben Opfer leichter Zugang zu EU-Gerichten. Dennoch enthält der Text einige Schwachstellen. EU-Staaten können ihre Sanktionen etwa selbst festlegen, was zu einer Fragmentierung des Binnenmarktes führen könnte. Ein Überblick.

Von Charlotte Wirth

Die zunehmende Regulierung schafft Parallelwelten

"China-Strategie 2022": Wer darf auf dem chinesischen Markt noch frei agieren? Und zu welchem Preis? Peking greift mit der Regulierung derzeit nicht nur im Technologie-Sektor durch. Auf Unternehmen aus Europa kommen damit unterschiedliche Hürden zu.

Von Amelie Richter

China fördert Städtecluster für mehr regionale Integration

Sogenannte Städtecluster fungieren als Chinas neue Verwaltungseinheiten. Sie sollen regionale Barrieren abbauen und die lokale Integration fördern. Marktintegration und Verkehrsverflechtung werden dabei in den nächsten fünf Jahren Pekings politische Hauptschwerpunkte sein, wobei zunächst Maßnahmen zur Boden- und Arbeitsmarktreform in den großen Stadtclustern erprobt werden sollen. In China tätige multinationale Unternehmen müssen die Synergien zwischen ihren Standorten in China unter dem Gesichtspunkt der Städtecluster-Politik neu bewerten. Außerdem müssen sie die politische Dynamik und die Durchsetzung von Richtlinien innerhalb dieser „erweiterten“ Verwaltungsgrenzen genau im Auge behalten.

Von Amelie Richter

Bernd Lange: "Ursula von der Leyen hat den Mund sehr voll genommen"

Die EU-Kommission stellt am Mittwoch ihr lange erwartetes Lieferkettengesetz vor — ohne das Importverbot für Produkte aus Zwangsarbeit. Der Vorsitzende des Handelsausschusses im Europaparlament, Bernd Lange (SPD), ist damit nicht zufrieden. Er erwartet für das Einfuhrverbot nun ein eigenständiges EU-Gesetz, das dann auch von chinesischer Seite akzeptiert werden muss. Welche Auswirkungen das Lieferkettengesetz auf den Handel mit China haben wird, erklärt Lange im Gespräch mit Amelie Richter.

Von Amelie Richter

"Ursula von der Leyen hat den Mund sehr voll genommen"

Die EU-Kommission stellt am Mittwoch ihr lange erwartetes Lieferkettengesetz vor — ohne das Importverbot für Produkte aus Zwangsarbeit. Der Vorsitzende des Handelsausschusses im Europaparlament, Bernd Lange (SPD), ist damit nicht zufrieden. Er erwartet für das Einfuhrverbot nun ein eigenständiges EU-Gesetz, das dann auch von chinesischer Seite akzeptiert werden muss. Welche Auswirkungen das Lieferkettengesetz auf den Handel mit China haben wird, erklärt Lange im Gespräch mit Amelie Richter.

Von Amelie Richter

Regulatory Scrutiny Board: Die große Blackbox

Der Ausschuss für Regulierungskontrolle prüft die Folgenabschätzungen von Gesetzesentwürfen der EU-Kommission. Europaabgeordnete kritisieren, der RSB handele zu intransparent – sie wittern etwa im Falle des Lieferkettengesetzes versteckte politische Einflussnahme. Von der Leyen will den Ausschuss nun stärken.

Von Charlotte Wirth