In Schleswig-Holstein soll künftig ein Bachelorabschluss reichen, um unterrichten zu dürfen. Das soll den Lehrkräftemangel abfedern – stößt aber auf Kritik.
Von Kirstin von Elm
Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft fordert in einem Policy-Paper, dass Seiteneinsteiger bundesweit besser begleitet werden. Hintergrund sind steigende Zahlen an Seiteneinsteigern.
Von Hannah Jäger
Der Lehrkräftemangel könnte das Beste sein, was unserem Bildungssystem passiert ist – wenn wir ihn als Chance zum radikalen Umdenken nutzen. Denn das eigentliche Problem liegt nicht in fehlenden Köpfen, sondern in einem überholten System der planwirtschaftlichen Unterrichtsversorgung.
Von Experts Table.Briefings
Die Schülerzahlen steigen bundesweit, der Druck auf das Bildungssystem wächst vielerorts. Zwar gibt es in vielen Bundesländern mehr Nachwuchslehrkräfte und Neueinstellungen – doch in einigen Ländern und weiterführenden Schulen bleibt die Situation weiter angespannt.
Von
Bis dahin bleibt die Lage prekär. Die Länder versuchen solange mit Quereinstieg und niedrigeren Einstiegshürden den Bedarf zu decken.
Von
Seit gut einem Jahr ist der Gymnasiallehrer Armin Schwarz (CDU) jetzt Bildungsminister in Hessen. In der Zeit hat er einige nötige und, wie seine Kritiker sagen, unnötige Debatten angestoßen.
Von Redaktion Table
Seit mehr als 30 Jahren beschäftigt Bettina Jorzik das Thema Lehrkräftebildung. Zuerst beim Wissenschaftsministerium in NRW, seit 2001 beim Stifterverband. Und fast wäre sie selbst Lehrerin geworden.
Von Annette Kuhn
In Hessen soll künftig ein Universitätsabschluss in einem Fach genügen, um als Lehrer zu arbeiten. Auch Thüringen lockert seine Einstellungskriterien – baut aber gleichzeitig Fortbildungen aus.
Von Vera Kraft
Seit zehn Jahren steigt der Anteil der Lehrkräfte ohne anerkannte Lehramtsprüfung. Zudem gibt es bei der Zahl der Lehramtsstudenten eine überraschende Entwicklung.
Von Vera Kraft