Der Militärputsch in Niger hat westliche Partner des Landes dazu veranlasst, die Auszahlung von Hilfsmitteln an den Sahelstaat auszusetzen. So hoffen die Länder, Druck auf Niger auszuüben und eine Rückkehr zur Demokratie zu begünstigen. Niger ist einer der größten Empfänger von Entwicklungshilfe.
Von Arne Schütte
In Niger spricht aktuell wenig für eine schnelle positive Wende. Staatsministerin Katja Keul will die Hoffnung aber nicht aufgeben – und lobt die Welthungerhilfe für die Fortführung ihres Engagements. Ihr Versprechen: „Wir werden die Menschen dort nicht allein lassen.“
Von Stefan Braun
Die Sahelzone ist für Europa von großer Bedeutung: geopolitisch und ökonomisch. Doch der Putsch in Niger zeigt, dass das europäische Vorgehen aus Militärmissionen und Entwicklungszusammenarbeit in der Region gescheitert ist. Europa braucht einen komplett neuen Ansatz in der Afrika-Politik.
Von Christian Hiller von Gaertringen
Noch ist ungewiss, wie der Militärputsch in Niger ausgehen wird. Doch macht der Staatsstreich deutlich, wie instabil die gesamte Region ist. Dabei hat die Bundesregierung fatale Fehler begangen. Nun läuft sie wieder Gefahr, die Lage nach dem Staatsstreich falsch einzuschätzen.
Von Christian Hiller von Gaertringen
Die Sahelzone ist für Europa von großer Bedeutung: geopolitisch und ökonomisch. Doch der Putsch in Niger zeigt, dass das europäische Vorgehen aus Militärmissionen und Entwicklungszusammenarbeit in der Region gescheitert ist. Europa braucht einen komplett neuen Ansatz in der Afrika-Politik.
Von Christian Hiller von Gaertringen