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Nato

Unterseekabel: Angst vor dem Angriff am Meeresgrund 

Die wirtschaftliche und geopolitische Bedeutung von Untersee-Datenkabeln wächst und immer mehr Nationen rüsten für den Kampf am Meeresboden auf. Doch bislang ist deren Schutz unzureichend. Experten sehen dringenden Handlungsbedarf.

Von Lisa-Martina Klein

Amerikanische Game-Changer in der Ukraine

Ohne Waffen und Munition aus dem Westen wäre die Ukraine heute von Russland besetzt. Vor allem die US-Lieferungen im Wert von mehr als 20 Milliarden Dollar verhalfen den Verteidigern dabei, den Invasoren wirksam entgegenzutreten. Eine Pentagon-Liste zeigt den gewaltigen Umfang der Unterstützung auf.

Von Marco Seliger

Deutschland übernimmt die VJTF-Führung – und bringt viele Probleme mit

Gut 8.000 Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr stehen nun bereit, innerhalb weniger Tage an einen Krisenherd verlegt zu werden. Das sieht die Führungsaufgabe für die Nato-Speerspitze VJTF vor. Doch wie die Bundeswehr insgesamt ist auch diese Truppe mit Mängeln konfrontiert – das Debakel mit den Puma-Schützenpanzern ist noch nicht einmal das größte Problem.

Von Thomas Wiegold

Die Nordatlantische Allianz (Nato) ist ein Staatenbündnis aus zurzeit 30 Mitgliedstaaten. Neben zahlreichen europäischen Staaten gehören aus dem amerikanischen Kontinent die USA und Kanada dazu. China gehört nicht zum Staatenbündnis. So befindet sich die Beziehung zwischen der Nato und China auf wackelnden Füßen. Denn die Nato sieht aufgrund des wachsenden Einflusses und der internationalen Politik Chinas die Volksrepublik offiziell als Bedrohung an. Beim Nato-Gipfel 2019 hatte sich die Allianz hierzu noch zurückhaltend geäußert.

Sorgen der Nato

Dies bedeutet keinesfalls, dass die Nato China als Feind ansieht. Nichtsdestotrotz sorgt sich die Allianz vermehrt aufgrund folgender Punkte:

  • die Volksrepublik gibt sehr viel Geld für Rüstung und Militär aus;

  • Chinas Partnerschaft mit Russland;

  • Ausbau der Telekommunikationsinfrastruktur (5G);

  • Ausbau der Infrastruktur im Zuge der Neuen-Seidenstraße-Initiative;

  • Einflussnahme und Druckmittel durch billige Kredite und Verschuldung der Zielländer im "globalen Süden".

Zukünftige China-Nato-Beziehung

Zukünftig soll daher die Volksrepublik im strategischen Konzept der Nato einbezogen werden. In den aktuellen Version von 2010 wird die Volksrepublik nicht erwähnt. Man möchte nichtsdestotrotz auch die Zusammenarbeit mit China stärken, vor allem bei Themen wie Klimawandel und Rüstungskontrolle.

Von Desinformationskampagnen über Transparenzforderungen und Verbote bis Zusammenarbeit und Koordination - aktuelle China-Nato News von Table.Briefings.