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Nato

Polen will Führungsposition in Europa einnehmen

Polens künftiger Ministerpräsident Donald Tusk will sein Land zu neuer Kraft verhelfen. In der Regierungserklärung vom Dienstag spricht er sich für mehr Nähe zur Europäischen Union aus. Auch, um Geld aus Brüssel einzutreiben.

Von Redaktion Table

Helga Haftendorn, die strenge, fürsorgliche Förderin

Hoch angesehene Politikwissenschaftlerin, Koryphäe der transatlantischen Beziehungen und eine strenge Förderin: Helga Haftendorn hat viele junge Forschende herausgefordert und sich zugleich sehr für sie eingesetzt. Ein Nachruf.

Von Stefan Braun

Stephan Haisch – Zwei Sterne und vier Hüte

Stephan Haisch ist Kommandeur des maritimen Führungsstabs German Maritime Forces Staff in Rostock, das künftig der Nato als Ostsee-Hauptquartier dienen könnte. Von Verteidigungsminister Pistorius wurde Haisch am Montag zum Zwei-Sterne-Admiral befördert.

Von Lisa-Martina Klein

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Erdoğans stiller Krieg gegen die USA

Der Gaza-Krieg ist nicht der einzige Brandherd im Nahen Osten. Seit drei Wochen bombardiert die Türkei im Nordirak Stellungen der PKK und der mit der Kurdischen Arbeiterpartei verbündete YPG im Norden Syriens. Damit kommt Erdoğan US-amerikanischen Interessen in die Quere.

Von Markus Weisskopf

Die Nordatlantische Allianz (Nato) ist ein Staatenbündnis aus zurzeit 30 Mitgliedstaaten. Neben zahlreichen europäischen Staaten gehören aus dem amerikanischen Kontinent die USA und Kanada dazu. China gehört nicht zum Staatenbündnis. So befindet sich die Beziehung zwischen der Nato und China auf wackelnden Füßen. Denn die Nato sieht aufgrund des wachsenden Einflusses und der internationalen Politik Chinas die Volksrepublik offiziell als Bedrohung an. Beim Nato-Gipfel 2019 hatte sich die Allianz hierzu noch zurückhaltend geäußert.

Sorgen der Nato

Dies bedeutet keinesfalls, dass die Nato China als Feind ansieht. Nichtsdestotrotz sorgt sich die Allianz vermehrt aufgrund folgender Punkte:

  • die Volksrepublik gibt sehr viel Geld für Rüstung und Militär aus;

  • Chinas Partnerschaft mit Russland;

  • Ausbau der Telekommunikationsinfrastruktur (5G);

  • Ausbau der Infrastruktur im Zuge der Neuen-Seidenstraße-Initiative;

  • Einflussnahme und Druckmittel durch billige Kredite und Verschuldung der Zielländer im "globalen Süden".

Zukünftige China-Nato-Beziehung

Zukünftig soll daher die Volksrepublik im strategischen Konzept der Nato einbezogen werden. In den aktuellen Version von 2010 wird die Volksrepublik nicht erwähnt. Man möchte nichtsdestotrotz auch die Zusammenarbeit mit China stärken, vor allem bei Themen wie Klimawandel und Rüstungskontrolle.

Von Desinformationskampagnen über Transparenzforderungen und Verbote bis Zusammenarbeit und Koordination - aktuelle China-Nato News von Table.Briefings.