1957 ließ Mao 60 Millionen Chinesen zum „Stahlkochen“ antreten und baute 240.000 kleine Hochöfen. Das war der Beginn einer Stahl-Sucht, die Chinas Stahlproduktion seither von Jahr zu Jahr in die Höhe treibt. Mit staatlich subventioniertem Stahl überflutet Beijing den Weltmarkt. Nun, sagt Xi Jinping, müsse damit Schluss sein, denn die Stahlschwemme konterkariert seine Ziele zur Senkung der CO2-Emissionen.
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Das schnelle Wirtschaftswachstum in China ging in vielen Regionen mit Umweltschäden einher. Shenzhen hat mit dem GEP ein alternatives System zum BIP eingeführt, das das Wachstum und Wohlbefinden seiner Bürger anhand ökologischer Faktoren misst. Im Juni werden erstmals Zahlen des neuen Öko-Indikators präsentiert. Mit dem GEP sollen Anreize für mehr nachhaltige Investitionen gesetzt werden.
Von Frank Sieren
Joe Biden sollte die von Donald Trump gegenüber China verhängten Zölle zurücknehmen. Sie schaden US-amerikanischen Arbeitnehmern und Firmen und haben nicht für einen Rückgang des gesamten US-Handelsdefizits gesorgt. Biden sollte China im Gegenzug jedoch zu Gegenleistungen beispielsweise im Klimabereich bewegen.
Von Redaktion Table
China will eine neue Mega-Talsperre bauen. Sie soll dreimal mehr Energie erzeugen als der berühmte Drei-Schluchten-Staudamm. Indien und andere Nachbarstaaten fürchten, von den wichtigen Wasserquellen in Tibet abgeschnitten zu werden.
Von Redaktion Table
Das Europaparlament hat grünes Licht für einen Bericht zur CO2-Grenzabgabe gegeben. Einiges dabei ist noch offen, bis die EU-Kommission im Laufe des Jahres ihren Vorschlag vorlegen wird. Klar ist aber: Mit dem neuen Mechanismus wird Geld in die EU-Kassen kommen. Kritiker befürchten, dass Handelspartner die Abgabe als zusätzlichen Zoll sehen könnten und das Projekt damit klimapolitisch unglaubwürdig wird. Für China könnten in dem EU-Vorhaben aber auch Vorteile schlummern.
Von Amelie Richter
Rund zehn Prozent des weltweiten BIP liegen in Steueroasen. Davon gehen internationale Untersuchungen aus. Dieses Geld behindert die Umsetzung der Agenda 2030 für Nachhaltige Entwicklung. Die Staatengemeinschaft muss ihre Anstrengungen erhöhen, um gegen Korruption und Steuerhinterziehung vorzugehen.
Von Redaktion Table