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Nachhaltigkeit

Die Grenzen der chinesisch-amerikanischen Klimazusammenarbeit

Die USA haben deutlich gemacht, dass sie für die klimapolitische Kooperation mit China keine Kompromisse bei den Streitthemen Tibet, Xinjiang, Hongkong und Taiwan machen werden. Die Spannungen zwischen den beiden Staaten verhindern bisher, dass sie zu bindenden Klima-Verpflichtungen bereit sind. Und dennoch: Beide Länder müssen sich in den kommenden Jahren daran messen lassen, wie sie klimapolitische Versprechen in Taten umsetzen.

Von Redaktion Table

Ausländische Gelder fließen weiter in Chinas Kohleindustrie

Chinas Kohle-Ausstieg ist bisher nur wenig mehr als ein Lippenbekenntnis. Das Land baut und plant eine große Zahl von fossil befeuerten Kraftwerken und investiert selbst weltweit in entsprechende Projekte. Schlimmer noch: Auch ausländische Investoren stecken weiter Geld in chinesische Kohleprojekte. Darunter auch deutsche Finanzfirmen.

Von Redaktion Table

Land der leeren Teller

Peking hat ein Gesetz verabschiedet, das Lebensmittelverschwendung mit hohen Geldstrafen ahnden soll. Dahinter verbirgt sich in erster Linie nicht die Sorge um eine Lebensmittelknappheit, sondern die Angst, durch die Konsum-Bedürfnisse der wachsenden Mittelschicht zu abhängig vom Ausland zu werden. China muss immer mehr Nahrungsmittel importieren.

Von Frank Sieren

Der Streit um die Frage: Was ist "nachhaltig"?

Ohne massive grüne Investitionen werden Klimaziele kaum zu erreichen sein. Die EU-Staaten ringen bereits heftig darum, was als grün gilt. Peking strebt nun gemeinsame Standards mit der EU an. Die europäische Seite zögert jedoch: Die chinesischen Anforderungen sind schwächer und ignorieren soziale Fragen wie Zwangsarbeit. Kritiker befürchten nun, dass die EU sich in den Verhandlungen an China annähert und die eigenen Normen herunterschraubt.

Von Nico Beckert