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Nachhaltigkeit

Mit Bioplastik gegen die "weiße Verschmutzung"

China hat ein Plastikproblem. Überall liegt Müll herum, eine moderne Abfall- und Recyclingwirtschaft ist erst im Aufbau. Mit Bioplastik will Peking gegensteuern. Geplant sind gewaltige Produktionskapazitäten. Dabei ist der Nutzen von Biokunststoffen ohne industrielle Kompostierung begrenzt – und da fehlt es an Anlagen.

Von Christiane Kuehl

Konfliktmineralien: Lücken im Gesetz

Seit Januar ist die EU-Verordnung für Konfliktmineralien in Kraft. Sie soll dafür sorgen, dass Importeure ihrer Sorgfaltspflicht nachkommen und ihre Lieferketten kontrollieren. Doch die Verordnung hat entscheidende Schwächen.

Von Charlotte Wirth

Grüne Aktien sind der Gewinner des Jahres

Wenn es derzeit um Chinas Aktienmärkte geht, ist oft von einem Blutbad die Rede. Bergab ging es jedoch vor allem für chinesische Internet-Konzerne. Einen Boom erleben dagegen Unternehmen, die Solarzellen, Windkraft oder E-Autos herstellen.

Von Redaktion Table

Grüner Wasserstoff aus der Inneren Mongolei

China ist der größte Wasserstoffproduzent der Welt. Doch grüner Wasserstoff ist noch selten, hier sind europäische Firmen führend. Das soll sich nun ändern. Mit Sonne, Wind und viel Geld will Peking die Innere Mongolei zum Zentrum für grünen Wasserstoff machen. Er soll die bisher übliche Herstellung von grauem Wasserstoff für Brennstoffzellenfahrzeuge nach und nach verdrängen.

Von Frank Sieren

Peking will der Umwelt einen Preis geben

China will die Umwelt bepreisen. Die Idee dahinter: Wenn die Natur einen finanziellen Wert hat, wird sie eher geschützt. Das hat nicht nur Folgen für Unternehmen, die wie beim Sozialkreditsystem mit einem Umweltscore punkten können. Auch für die Karrieren chinesischer Funktionäre könnte der Erhalt der „ökologischen Güter“ bald genauso wichtig werden wie das von ihnen verantwortete Wirtschaftswachstum.

Von Nico Beckert

Taxonomie: Pro-Atomkraft-Bericht sorgt für Streit

Im Herbst entscheidet die EU-Kommission, ob Investitionen in Kernenergie als nachhaltig klassifiziert werden. Die Entscheidung soll auf wissenschaftlichen Fakten fußen, ist aber hochpolitisch. Ein Bericht der EU-Beratungsstelle JRC sorgt nun für Streit.

Von Charlotte Wirth