Huachen Automotive musste in die Insolvenz. Die Bank Huarong wurde dagegen gerettet. HNA muss durch eine schmerzhafte Restrukturierung. Und Evergrande? Aus den Entscheidungen über Rettung oder Restrukturierung von angeschlagenen Firmen lässt sich ablesen, welche Strategie Peking gegenüber Risiken am Finanzmarkt einschlägt. Das Dilemma der Planer in China ähnelt durchaus dem von Regulatoren in westlichen Ländern.
Von Finn Mayer-Kuckuk
In Hongkong geben immer mehr zivilgesellschaftliche Organisationen auf. Gewerkschafter, Aktivisten und Medienvertreter fürchten die Strafverfolgung durch die Behörden. Der Widerstand gegen Pekings autoritäre Übernahme der Stadt verlagert sich zunehmend ins Ausland, wo ehemalige Parlamentarier und Aktivisten ihre Lobbyarbeit verstärken.
Von Marcel Grzanna
Ohne die Danwei ging in China lange Jahre nichts: Pass beantragen, heiraten, sich scheiden lassen — für alles musste zuerst die Erlaubnis der Arbeitseinheit eingeholt werden. Nach Beginn der Wirtschaftsreformen verlor sie an Bedeutung. Im Zuge der Corona-Pandemie bekamen die kleinen sozialen Einheiten jedoch erneut Auftrieb: Feiert die Danwei ein Comeback mit digitaler Unterstützung?
Von
Yuen Yuen Ang ist Professorin für Chinesische Volkswirtschaft an der University of Michigan. Als Autorin beschäftigt sie sich mit den globalen Auswirkungen des chinesischen Aufstiegs. Ang schaut auch auf die Probleme, die Chinas rasante Industrialisierung mit sich bringen und erklärt, wieso willkürliche Dekrete von der politischen Führung Pekings dem globalen Aufstieg des Landes im Weg stehen.
Von Redaktion Table
Die FDP will sowohl politisch als auch wirtschaftlich für Freiheit eintreten. Der Bundestagsabgeordnete Johannes Vogel erklärt im China.Table, warum sich hier beim Umgang mit China kein Widerspruch ergibt. Den Streit zwischen der EU und den angelsächsischen Ländern Australien, USA und Großbritannien sieht er daher mit großer Sorge: Statt der Herausforderung China gemeinsam zu begegnen, steigt die Uneinigkeit unter den westlichen Wertepartnern. Mit Vogel sprach Finn Mayer-Kuckuk. Weitere Interviews mit Spitzenvertretern der deutschen Politik vor der Bundestagswahl 2021 finden Sie hier.
Von Finn Mayer-Kuckuk
Omid Nouripour is convinced that China's rise could be a blessing for humankind if it adhered to international rules. But the People's Republic acts reckless and dangerous. The Green Party foreign policy expert calls for more strength when it comes to dealing with Beijing. The Chancellor's Office and the German auto industry receive harsh criticism. The interview was conducted by Michael Radunski. Here, you can find more interviews with top representatives of German politics ahead of the 2021 federal elections.
Von Michael Radunski
Omid Nouripour ist überzeugt: Chinas Aufstieg könnte ein Segen für die Menschheit sein, wenn sich China an die internationalen Regeln halten würde. Doch das Verhalten der Volksrepublik sei rücksichtslos und gefährlich. Der Außenpolitiker der Grünen fordert mehr Härte im Umgang mit Peking. Scharfe Kritik ernten das Kanzleramt und die deutsche Autoindustrie. Das Gespräch führte Michael Radunski. Weitere Interviews mit Spitzenvertretern der deutschen Politik vor der Bundestagswahl 2021 finden Sie hier.
Von Michael Radunski
Die Linke hat sich zu Russland eindeutig positioniert und einen Austritt aus der Nato fordert sie auch. Doch wie steht sie zu China? Der stellvertretende Vorsitzende der deutsch-chinesischen Parlamentariergruppe im Bundestag, Stefan Liebich, will weder nostalgisch noch antikommunistisch auf China schauen. Im Interview warnt er davor, die Menschenrechtsfrage zum Vehikel zur Durchsetzung von Wirtschaftsinteressen zu machen. Zugleich sollte sich Deutschland nicht überschätzen. Das Gespräch mit Liebich führte Felix Lee. Weitere Interviews mit Spitzenvertretern der deutschen Politik vor der Bundestagswahl 2021 finden Sie hier.
Von Felix Lee
The left positioned itself clearly on Russia and is also calling for withdrawal from NATO. But what is its position on China? The deputy chairman of the German-Chinese parliamentary group in the German Bundestag, Stefan Liebich, does not want to take a nostalgic or anti-communist view of China. In our interview, he warns against turning the human rights issue into a vehicle for asserting economic interests. At the same time, Germany should not overestimate itself. The interview with Liebich was conducted by Felix Lee. Here, you can find more interviews with top representatives of German politics ahead of the 2021 federal elections.
Von Felix Lee