Westsahara: Auch UK unterstützt Marokkos Pläne
Auch Großbritannien unterstützt die marokkanischen Pläne für eine autonome Westsahara. Damit stehen nun drei permanente Mitglieder des UN-Sicherheitsrats an der Seite Rabats.
Von Arne Schütte
Auch Großbritannien unterstützt die marokkanischen Pläne für eine autonome Westsahara. Damit stehen nun drei permanente Mitglieder des UN-Sicherheitsrats an der Seite Rabats.
Von Arne Schütte
Namibia hat zum ersten Mal mit einem nationalen Feiertag des Genozids an den Herero und Nama gedacht. Ähnlich wie bei den Verhandlungen mit Deutschland um Wiedergutmachung gibt es scharfe Kritik von einigen Nachfahren der Opfer.
Von Arne Schütte
Seit November führt Kemi Badenoch die Tories. Regelmäßig macht sie mit markigen Aussagen Schlagzeilen. Dabei schießt sie auch gerne gegen Nigeria, wo sie geboren wurde. Dahinter steckt eine politische Strategie.
Von Lucia Weiß
Am Sonntag dürfte die AfD aller Voraussicht nach zweitstärkste Kraft im Bundestag werden. Auch wenn eine Regierungsbeteiligung unwahrscheinlich ist, wächst die Sorge in Namibia, die AfD könnte Einfluss auf den kolonialen Aufarbeitungsprozess nehmen.
Von Redaktion Table
Ohne die Aufarbeitung der Kolonialzeit gibt es keine glaubwürdige Verteidigung des Völkerrechts, meint die Grünen-Bundestagsabgeordnete Jamila Schäfer. Neben konkreten Aufarbeitungsprojekten mit ehemaligen Kolonien brauche es zukünftig auch mehr Mitsprache und Repräsentanz afrikanischer Staaten in internationalen Organisationen. Um den eingeschlagenen Weg fortzuführen, sollten in der nächsten Legislaturperiode ein Gesetz zum Umgang mit Human Remains vorgelegt und die betroffenen Gemeinschaften besser einbezogen werden.
Von Experts Table.Briefings
Vor 140 Jahren fand die sogenannte Berliner Konferenz statt. Damals wurde die Herrschaft über Kolonialgebiete in juristische Formen gegossen. Im Rahmen eines Symposiums setzte sich Staatsministerin Katja Keul für eine Fortsetzung der kolonialen Aufarbeitung seitens der Bundesregierung ein. Angesichts des politischen Klimas ist allerdings fraglich, wie viel Platz für das Thema unter einer künftigen Regierung ist.
Von David Renke
Mitte Januar gab die Charité Universitätsmedizin zwölf Ancestral Remains, die während der deutschen Kolonialzeit geraubt wurden, an Repräsentanten der Hehe-Gemeinschaft aus Tansania zurück. Tatsächlich bleiben die Gebeine zunächst aber in Deutschland. Einmal mehr gestaltet sich die Rückgabe von Human Remains als schwierig. Ramona Seitz war bei der Zeremonie anwesend.
Von Redaktion Table
Das Auswärtige Amt hat am Mittwoch seine afrikapolitischen Leitlinien im Kabinett vorgestellt. Große Überraschungen bieten diese allerdings nicht. Vielmehr ist es eine Zusammenfassung bereits bestehender Initiativen. Fraglich ist, ob die Leitlinien nach den Wahlen überhaupt noch Relevanz haben.
Von David Renke
Europa müsse endlich anerkennen, dass es künftig im Grunde nur noch „das kleinere Anhängsel“ des Zukunftskontinents Afrika sei, meint der Historiker Jürgen Zimmerer.
Von Arne Schütte
Der Tschad hat einseitig die militärische Zusammenarbeit mit Frankreich aufgekündigt. Und wie Senegals Präsident fast zeitgleich öffentlich sagte, ist nicht nachvollziehbar, warum das französische Militär noch in seinem Land sei. Damit deutet sich eine neue Dynamik der Beziehungen zwischen der Ex-Kolonialmacht und Afrika an.
Von Lucia Weiß