China droht eine demografische Krise. Die Menschen werden alt bevor sie wohlhabend sind. Nun lenken Pekings Machthaber ein und beschließen die Drei-Kind-Politik. Doch trotz Lockerung will man die Kontrolle nicht abgeben. Und die eigentlichen Probleme werden damit auch nicht gelöst.
Von Michael Radunski
Die Aussetzung der Ratifizierung des Investitionsabkommens CAI ist angesichts der diplomatischen Reibereien zwischen der EU und China zwar kein unerwarteter Schritt. Dennoch bedauert die Ökonomin Liu Wan-Hsin vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel das vorläufige Scheitern des Vertrags: Er hätte Deutschland viele Vorteile gebracht. Felix Lee sprach mit Liu.
Von Felix Lee
Nur in der Volksrepublik China erhält man antikommunistische Flugblätter in die Hand gedrückt, mit denen sogar geshoppt werden kann. Die subversiven Texte fordern zum Sturz von Chinas Partei auf, oder zum Massenaustritt aus der KP. Paradoxerweise sind die strafbaren Aufrufe ihr Geld wert. Weil sie auf Banknoten aufgedruckt sind.
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Vor 100 Jahren als Bauern- und Arbeiterpartei gegründet, ist Chinas Kommunistische Partei heute eine Eliteorganisation. Nur jeder zehnte Interessierte schafft es auch wirklich Mitglied zu werden. Das Hauptmotiv der Antragsteller: bessere Karrierechancen im Netzwerk der Einflussreichen.
Von Felix Lee
Die Vorgabe von Xi Jinping ist eindeutig: China soll Fußballmacht werden. Und wenn in der Volksrepublik der Präsident etwas will, wird vieles möglich: Chinas Unternehmer investieren Milliarden, kaufen Trainer, Spieler, ganze Vereine. Geld spielt dabei keine Rolle. Die Bilanz zur neuen Saison ist verheerend: Viele Vereine stehen vor dem Aus. Dem Sport muss das allerdings nicht schaden.
Von Redaktion Table
Die Partei hat immer recht, und Xi Jinping ist ihr mit Abstand wichtigster Führer noch vor Mao Zedong und Deng Xiaoping. Das sind die wichtigsten Botschaften, die der geduldige Leser der neu erschienenen "kurzen" Geschichte der Kommunistischen Partei Chinas mitnimmt. Sie hat über 500 Seiten.
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