Corona-Lockdowns und der Krieg in der Ukraine drücken auf die Bilanzen der europäischen Unternehmen in China. Die Stimmung sinkt in den Keller. Einige Firmen fragen sich bereits, wie sehr sie in Zukunft noch auf China setzen sollen. Die EU-Handelskammer appelliert deshalb eindringlich an die chinesischen Behörden, ihre Null-Covid-Strategie zu ändern und die Grenzen des Landes endlich wieder zu öffnen.
Von Redaktion Table
China hält an seinem Ziel von fünfeinhalb Prozent Wachstum für dieses Jahr fest – obwohl der Premier es vor den großen Lockdowns festgesetzt hat. Westliche Analysten stufen ihre Vorhersagen daher längst herunter. Der Top-Ökonom Justin Lin hält den Zielwert jedoch weiterhin für realistisch.
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Europa ist in eine teilweise kritische Abhängigkeit von China geraten. Es gilt daher, die globalen Lieferketten zu überdenken und neu zu ordnen. Die Rückverlagerung der Produktion von China nach Europa wird dabei eine zunehmend wichtige Rolle spielen.
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Mit einem Aktionsplan will die EU helfen, Millionen Tonnen Nahrungsmittel per LKW und auf der Schiene aus der Ukraine zu holen. Nun dämpfte Markian Dmytrasevych, stellvertretender Agrarminister der Ukraine, die Erwartungen. Die Ausfuhr in dieser Größenordnung sei nur auf dem Seeweg möglich. Im EU-Parlament plädierte er für eine Stärkung der Donauregion.
Von Timo Landenberger
Beim Amerika-Gipfel in Los Angeles versuchte Washington vergeblich, die Länder Lateinamerikas gegen China einzuschwören. Auch eine gemeinsame Position zur Ukraine konnte nicht erzielt werden. Stattdessen kritisierten lateinamerikanische Politiker, die Vereinigten Staaten würden sich im Vergleich zu China zu wenig in Südamerika engagieren.
Von Frank Sieren