China kommt in der deutschen Politik immer schlechter weg. In den 1970er-Jahren gab es dagegen noch einen Wettstreit, welcher Politiker und Wahlkämpfer von Mao empfangen wurde – und wie lang die Gespräche dauerten. Der Gang nach China galt damals als Zeichen außenpolitischer Relevanz. Diese Zeit wirkt heute sehr fern – zumal sie manch kuriose Anekdote hervorgebracht hat, die heute undenkbar wäre.
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In seiner Rede zum hundertsten Gründungstag der Kommunistischen Partei betont Xi Jinping zwar, China sei für konstruktive Kritik aus anderen Ländern offen und strebe nach einer gemeinsamen, friedlichen Weltordnung. Doch dann ändert sich der Ton: Die Zeit sei vorbei, China von oben herab "zu belehren" oder gar zu "zu schikanieren". Um sich zu verteidigen brauche China daher eine starke Armee. Und Taiwan gehöre zum Festland.
Von Frank Sieren
Die chinesische Marine ist im Laufe einer Übung erstmals bis in ein Seegebiet vorgedrungen, in dem sich einer der wichtigsten strategischen US-Stützpunkte der Region befindet. Das militärische Säbelrasseln geht weiter. Die Amerikaner steuern dagegen und schicken ihren am besten ausgestatteten Flugzeugträger in die Region. Droht eine Konfrontation?
Von Frank Sieren
Die Vereinigten Staaten sind eine Plutokratie, in der das oberste Prozent einen Konflikt mit China sucht. Würden die USA und ihre westlichen Verbündeten ernsthaft an Demokratie glauben, sollten sie dies inakzeptabel finden. Es ist an der Zeit, an globale Sicherheit zu denken. Das geht nur zusammen mit China.
Von Redaktion Table