Gut drei Wochen nach der Blitz-Einigung zum Investitionsschutzabkommen mit China (CAI) werden heute zumindest Teile des Textes erstmals veröffentlicht. Ob auch die relevanten Anhänge des Abkommens publiziert werden, ist unklar. Bereits vor der Veröffentlichung hagelt es Kritik an dem Deal. Experten sehen darin ein Meisterstück der chinesischen Verhandlungskunst.
Von Redaktion Table
Bis Mitte 2021 übernimmt Portugal die EU-Ratspräsidentschaft. Präsident Costa spricht sich für das Investitionsabkommen mit China aus. Sein Land hat gute Erfahrungen mit chinesischen Investitionen gemacht. Kritik gibt es an Portugals Vergabe von Goldenen Visas.
Von Amelie Richter
Zur Amtseinführung des neuen US-Präsidenten lobt Sigmar Gabriel die EU für das Investitionsabkommen mit China. Es sei ein souveränes Zeichen gegenüber Amerika: "Uns gibt es nicht für lau", sagt er. Die Entkopplung Chinas, warnt der Vorsitzende der Atlantikbrücke, wäre für Europa eine "massive Selbstbeschädigung".
Von Felix Lee
Der Umgang mit China wird eine zentrale Rolle im neuen transatlantischen Verhältnis der Europäer und des US-Präsidenten Joe Biden spielen, da sind sich die Experten einig. Der Vorsitzende der Atlantikbrücke, Sigmar Gabriel, rät Europa zu mehr Selbstbewusstsein. In Peking gewinnen derweil auch gemäßigte Töne Gewicht, China nicht für zu stark zu halten und deswegen Biden die Hand zu reichen.
Von Redaktion Table
Ihre EU-Ratspräsidentschaft wollte Angela Merkel mit einem Investitionsschutzabkommen mit China krönen. Lange sah es so aus, als ob die Verhandlungen scheitern. Doch die Gespräche gehen in dieser Woche weiter - nicht ohne Erfolgsaussichten.
Von Amelie Richter