Es ist auch im Interesse der deutschen Unternehmen, wenn sich die Menschenrechtslage in Xinjiang bessert, sagt Kristin Shi-Kupfer, Sinologie-Professorin und Religionsexpertin an der Universität Trier. Zugleich hält sie es für fragwürdig, wenn Volkswagen vorgibt, von den Vorgängen in der Region nichts zu wissen. Mit Shi-Kupfer sprach Felix Lee.
Von Felix Lee
China kommt in der deutschen Politik immer schlechter weg. In den 1970er-Jahren gab es dagegen noch einen Wettstreit, welcher Politiker und Wahlkämpfer von Mao empfangen wurde – und wie lang die Gespräche dauerten. Der Gang nach China galt damals als Zeichen außenpolitischer Relevanz. Diese Zeit wirkt heute sehr fern – zumal sie manch kuriose Anekdote hervorgebracht hat, die heute undenkbar wäre.
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Der chinesische Batteriebauer SVOLT will im Saarland spätestens ab 2024 in die Serienproduktion gehen. Dennoch warnt Europachef Kai-Uwe Wollenhaupt vor einem Batterie-Engpass aufgrund der riesigen Nachfrage. Er empfiehlt Autoherstellern, jetzt schon Kapazitäten zu sichern. In einen Preiskampf werde SVOLT die Konkurrenz aber nicht stürzen, verspricht der gebürtige Dortmunder im Interview mit dem China.Table. Das Gespräch führte Marcel Grzanna.
Von Marcel Grzanna