Das „Aufholen nach Corona"-Programm sollte die Pandemie-Folgen für Kinder und Jugendliche abfedern. In Thüringen kam ein Großteil des Geldes aber nie bei den Schulen an. Was bedeutet das für künftige Bund-Länder-Schulprogramme?
Von Vera Kraft
Im Abschlussbericht sind die Länder voll des Lobes für ihre „Aufholen nach Corona“-Maßnahmen: Schnell, unbürokratisch, wirksam. Selbst für die Tatsache, dass sie die Hilfen für Schüler eher im Blindflug verstreuten, finden die Minister einen Grund. Wer das Aufholprogramm überwiegend bezahlte, verraten sie nicht.
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Eine Krise der dualen Berufsausbildung kann Achim Dercks nicht feststellen. Der stellvertretende DIHK-Hauptgeschäftsführer macht Demografie und Corona dafür verantwortlich, dass Lehrstellen unbesetzt sind, während Jugendliche leer ausgehen. Auch junge Menschen ohne oder mit schlechtem Schulabschluss hätten bei Betrieben immer bessere Chancen.
Von Anna Parrisius
Die nach dem Ende der Null-Covid-Politik erwartete Konjunkturerholung ist ausgeblieben. Das ist weniger überraschend und einfacher zu verstehen, als viele Beobachter zu denken scheinen. Hohe Förderung erhält derzeit vor allem die Elektroauto-Branche.
Von Experts Table.Briefings
Obwohl die chinesische Regierung wieder auf Wirtschaftswachstum setzt, ist die Stimmung der europäischen Unternehmen vor Ort noch schlechter als im vergangenen Jahr. Doch es hält sich die Hoffnung auf eine Normalisierung im Jahresverlauf.
Von Frank Sieren
Der große Boom ist für deutsche Firmen nach der Corona-Öffnung ausgeblieben. Trotzdem wollen sie weiter investieren. Auch hoffen sie, dass ihre Sorgen bei den anstehenden Regierungskonsultationen angesprochen werden.
Von Jörn Petring