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Diplomatie darf nicht zum Schimpfwort werden

Die sicherheitspolitische Debatte der Demokraten in Deutschlands Mitte beschränkt sich weitgehend auf einen kollektiven Ruf nach Waffen. Aber auch militärische Kraft garantiert keinen Frieden, sie muss ergänzt werden durch ein ziviles Standbein, schreibt der frühere deutsche Spitzendiplomat Martin Kobler.

Von Martin Kobler

Verteidigung geht uns alle an

Es brauche eine ehrliche Debatte über eine echte Wehrpflicht, eine schnelle Skalierung der europäischen Rüstungsindustrie in enger Zusammenarbeit mit der zivilen Industrie – und den Mut zu unbequemen Entscheidungen, schreibt Alexander Reinhardt, Leiter der Abteilung Defence der Beratung Christ&Company.

Von Redaktion Table

Weshalb die Grünen FCAS unterstützen

Das deutsch-französisch-spanische Programm zur Entwicklung eines fliegenden Waffensystems der sechsten Generation steht auf der Kippe. Grüne aus Deutschland und Frankreich warnen vor einem Abbruch des FCAS ohne Ersatzlösung.

Von Anton Hofreiter, Sara Nanni, Chantal Kopf, Cyrielle Châtelain, Damien Girard und Catherine Hervieu

Ziviler Frieden im Sudan – und Deutschlands wichtige Rolle

Im Konflikt im Sudan konzentrieren sich die diplomatischen Bemühungen zu stark auf die beiden Hauptkriegsakteure SAF und RSF, kritisieren Ulf Terlinden von der Böll-Stiftung und Ahmed Kodouda von der Impact Policy Group. Ein Friedensprozess ohne Beteiligung ziviler Akteure sei zum Scheitern verurteilt.

Von Ulf Terlinden und Ahmed Kodouda

Luca Schiewe und Frederike Potts vom Verein Facing Finance.

Waffenexporte in Diktaturen sind nicht nachhaltig

Immer mehr Fondsanbieter werben damit, dass Investitionen in Rüstungsfirmen „nachhaltig“ seien, weil sie der Verteidigung Europas dienten. Doch Vorgaben gegen Waffenexporte in völkerrechtswidrige Kriege fehlen, kritisieren Frederike Potts und Luca Schiewe von Facing Finance.

Von Luca Schiewe und Frederike Potts