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Polen verbietet Verkauf von Energydrinks an Minderjährige

Um den Konsum koffeinhaltiger Energydrinks bei Kindern einzuschränken, hat die polnische Regierung den Verkauf der Getränke an Minderjährige zum 1. Januar verboten. Damit geht Polen einen Schritt, den Verbraucherschutzorganisationen auch in Deutschland für notwendig halten. Politische Forderungen nach Altersbeschränkungen seitens der Grünen und der SPD verliefen jedoch bislang im Sand.

Von Merle Heusmann

Nigeria will Stahlindustrie mit chinesischer Hilfe neu beleben

Obwohl ihre Anfänge schon mehr als 40 Jahre zurückliegen, ist die nigerianische Stahlindustrie nie richtig ins Laufen gekommen. Die Regierung von Präsident Tinubu will nun einen neuen Anlauf der Revitalisierung unternehmen. Dabei helfen soll der chinesische Konzern Luan Steel.

Von Arne Schütte

SAP in Korruptionsskandal in Südafrika verwickelt

Der deutsche Softwareriese SAP ist in einen Korruptionsskandal in Südafrika verwickelt. Der Konzern soll sich Wettbewerbsvorteile verschafft haben und ist zu einer Strafe von rund 200 Millionen Euro verurteilt worden.

Von Andreas Sieren

Bern und Peking wollen Freihandelsabkommen ausweiten

Li Qiang ist der ranghöchste Besucher aus China in der Schweiz seit sieben Jahren. Bundespräsidentin Viola Amherd empfing ihn mit militärischen Ehren auf einem Landgut bei Bern. Am Dienstag spricht Li beim Weltwirtschaftsforum in Davos.

Von Amelie Richter

Halbleiter

Trotz US-Export-Verbots: China erwirbt Nvidia-Chips

China ist es offenbar gelungen, das Exportverbot der USA zu umgehen und erwirbt Chips des US-Unternehmens Nvidia für Militäreinrichtungen. Nvidia versichert, alle geltenden Exportbestimmungen eingehalten zu haben.

Von Felix Lee

Taiwan

Nauru bricht Beziehungen zu Taiwan ab

Weiterer Schlag für Taiwans Außenpolitik: Wenige Tage nach der Präsidentenwahl bricht Nauru die diplomatischen Beziehungen ab. Zukünftig setzt der kleine pazifische Inselstaat lieber auf die Volksrepublik China.

Von Michael Radunski

Brilliance erwägt Ausstieg aus Joint-Venture mit BMW

Der chinesische Autobauer Brilliance steckt in der Umstrukturierung und benötigt neues Kapital. Eine Möglichkeit: Ein Verkauf seiner Anteile am Gemeinschaftsunternehmen mit BMW. Die Münchner hatten erst 2022 ihre Anteile erhöht.

Von Michael Radunski