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Table.Standpunkt

Ölembargo & Sanktionen Russland: Lukasz Rachel (links) und Moritz Schularick (rechts)

Energie-Embargo mit Ankündigung

Die bisherigen Sanktionen reichen nicht aus, um Wladimir Putin zu stoppen, argumentieren Lukasz Rachel und Moritz Schularick. Sie schlagen vor, der Westen solle ein schrittweises Embargo auf Öl und Gas ankündigen. Die betroffenen Unternehmen bekämen so Zeit, sich anzupassen – und der Kreml einen Anreiz, zu verhandeln.

Von Redaktion Table

Julian Jaursch zu Dark Patterns & Digital Services Act:-002

„Dark patterns“: So muss der DSA-Entwurf zu Plattformdesign verbessert werden

Der Digital Services Act soll die Regeln für Anbieter im Netz neu definieren. Dabei wird auch um die sogenannten Dark Patterns gestritten, Designmaßnahmen, die Nutzer im Sinne der Nudging-Theorie zu bestimmen Verhaltensweisen verleiten sollen. Warum hier eine weitergehende zukunftsweisende regulatorische Chance verpasst werden könnte, erläutert Julian Jaursch von der Berliner Stiftung Neue Verantwortung.

Von Redaktion Table

Boeve_Tan_Agarwal

Was ist mit den Klimavertriebenen?

Die Klimaerhitzung führt bereits jetzt zu globalen Migrationsbewegungen. Wir können nicht warten, bis eine Katastrophe eintritt, bevor wir handeln. Wir sollten bereits jetzt Prozesse für eine geplante Migration in Würde in Erwägung ziehen, die es Menschen in gefährdeten Gebieten ermöglicht, umzusiedeln, bevor die schlimmsten Auswirkungen eintreten.

Von Redaktion Table

Putins Potemkinsches Militär

Russland mag militärisch der Ukraine überlegen sein. Aber die Leidenschaft, mit der die Ukrainer für ihre Freiheit kämpfen, zusammen mit den westlichen Sanktionen, die Putin unter anderem die Waffenproduktion schwer machen, könnten das Blatt in Putins Krieg wenden.

Von Redaktion Table

Gesundheitsunion: Brauchen wir sie?

Das Gesetzgebungspaket zur Schaffung einer europäischen Gesundheitsunion war die Antwort der EU auf die COVID-19-Pandemie. In der Mitteilung zur Gesundheitsunion hieß es jedoch weiter gefasst: „Eine starke europäische Gesundheitsunion wird unsere Lebensweise, unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft schützen“. Dies wirft die Frage auf, ob sich die Gesundheitsunion auf Krisenprävention und -management beschränken oder einen umfassenderen Public Health-Ansatz haben sollte, schreibt Anne Bucker vom Think-tank Bruegel.

Von Redaktion Table

Wie Europa die Sanktionen gegen Russland aushalten kann

Die Entscheidung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, die Ukraine zu überfallen, ist für Europa ein dramatischer Weckruf. Jetzt kann die Europäische Union in der Weltpolitik kein passiver Zuschauer mehr bleiben. Sie muss – innerhalb des weiteren Kontexts der NATO – ihre eigene Sicherheitsstruktur verstärken.

Von Redaktion Table

Jason Furman über den Russland-Ukraine-Krieg und Folgen für die Weltwirtschaft

Die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs

Der Einmarsch Russlands in die Ukraine verlief schnell und dramatisch. Doch die wirtschaftlichen Folgen werden viel langsamer eintreten und weniger spektakulär sein, schreibt Jason Furman im Standpunkt. Auf lange Sicht werde Russland jedoch voraussichtlich der größte Verlierer des Kriegs sein.

Von Redaktion Table

Sigmar Gabriel, Bundesminister a. D., Vorsitzender des Atlantik-Brücke e. V., Deutschland, Berlin, Bundespressekonferenz, Thema: Die USA vor der Wahl: Das deutsche Meinungsbild *** Sigmar Gabriel, Federal Minister ret., Chairman of Atlantik Brücke e V , Germany, Berlin, Federal Press Conference, Topic The USA before the Election The German Opinion

Krieg in Europa: Es geht nicht nur um die Ukraine

Russland ist der globale Verlierer seit 1989. Diese Entwicklung drehe Präsident Putin nun um, schreibt der ehemalige Außenminister Sigmar Gabriel. Im Standpunkt analysiert er die aktuelle Entwicklung und die Folgen für China und Europa. Sein Fazit: Der Kontinent muss in eigene Sicherheit investieren und wirtschaftlich stärker zusammenrücken. Von der Klarheit und Stärke Europas werde Putin seine nächsten Schritte abhängig machen.

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Irina von Wiese ist Senior Advisor bei der Kommunikationsberatung Finsbury Glover Hering und ehemalige stellvertretende Vorsitzende des Unterausschusses für Menschenrechte im Europaparlament.

Neue EU-Regeln als Chance für bereinigte Lieferketten

Etwa 25 Millionen Menschen arbeiten unter Bedingungen, die unter die Definition von Zwangsarbeit fallen: Sie schuften gegen ihren Willen und unter Drohung, Einschüchterung oder Zwang. Laut der Internationalen Arbeitsorganisation ILO arbeiten 16 Millionen von ihnen im Privatsektor, oft am Anfang langer Lieferketten.

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