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Analyse

Industrie alarmiert: Strom bleibt bis Winter knapp

Analysten und Industrievertreter gehen davon aus, dass Chinas Energiekrise sich noch lange hinziehen wird – vermutlich bis ins kommende Jahr hinein. Die Regierung hat zwar eilig Gegenmaßnahmen angekündigt. Die Ursachen der Krise sind indessen so komplex, dass sie kaum kurzfristig zu lösen sind.

Von Nico Beckert

Das unterschätzte Gas Teil 2: Methan aus Landwirtschaft und Abfall

Der Großteil der Methanemissionen in Europa geht auf die Landwirtschaft zurück. In diesem Sektor entsteht der Ausstoß durch natürliche Prozesse und ist schwer zu verringern. Im zweiten Teil unserer Methan-Serie lesen Sie, wie eine Reduktion dennoch möglich ist und was die EU plant.

Von Timo Landenberger

EU und Polen: Die Optionen der Kommission

Nach dem Urteil des polnischen Verfassungsgerichts zum Verhältnis von nationalem Recht und EU-Recht ist die EU-Kommission in Zugzwang geraten. Sie muss schnell und entschieden handeln, wenn sie eine Erosion des Gemeinschaftsrechts verhindern will. Doch nicht alle Mittel sind erfolgversprechend.

Von Eric Bonse

Was meint Xi mit „friedlicher Wiedervereinigung“?

Taiwan liebt seine faktische Unabhängigkeit – auch wenn es sie nicht formal ausspricht. Chinas Präsident Xi lädt derweil wieder zur „friedlichen Wiedervereinigung“ ein und garniert sein Angebot mit scharfen Drohungen. Die Positionen passen weniger zusammen als jemals zuvor.

Von

Manipulation zugunsten Pekings? Streit um IWF-Chefin

Kristalina Georgiewa ist Direktorin des Internationalen Währungsfonds. Ihr wird vorgeworfen, bei ihrer früheren Arbeit für die Weltbank ein Länderranking im Sinne Pekings manipuliert zu haben. US-Kongressabgeordnete und Ökonomen halten sie für nicht mehr tragbar und fordern ihren Rücktritt. Europäer nehmen sie hingegen in Schutz. Die Vorwürfe sind noch nicht aufgeklärt. Missbraucht Chinas Führung systematisch internationale Organisationen für seine Zwecke?

Von Felix Lee

Das unterschätzte Gas Teil 1: Methan im Energiesektor

Zwar macht Methan nur zehn Prozent aller Treibhausgasemissionen in Europa aus. Es ist jedoch auf kurze Sicht rund 80-mal so klimaschädlich wie CO₂. Gerade im Energiebereich ließe sich der Ausstoß deutlich verringern, sagen Experten. Die EU plant ein entsprechendes Gesetz und will auch Drittstaaten ins Boot holen.

Von Timo Landenberger

Digital Services Act: Das fordern die Ausschüsse

Die Verhandlungen für den „Digital Services Act“ (DSA) im Europäischen Parlament sind in vollem Gange. Insgesamt acht Ausschüsse verhandeln dort das Gesetzesvorhaben. Gegensätzliche Positionen in wichtigen Bereichen zeigen: Die Kompromisse müssen erst noch gefunden werden.

Von Jasmin Kohl

China diskutiert Verbrenner-Ausstieg

Auch in China ist der Verkehrssektor für hohe CO2-Emissionen verantwortlich. Zwar wird in der Volksrepublik über ein Enddatum für den Verkauf neuer Verbrenner debattiert. Doch bisher gibt es kein Ausstiegsdatum. Eine solche Maßnahme würde klimapolitisch auch wenig Sinn ergeben.

Von Nico Beckert

Schönheit um jeden Preis

Chinesische Verbraucher:innen geben weltweit am meisten Geld für Schönheitsbehandlungen aus. Nach der Tech-, Nachhilfe- und Finanzbranche knöpft sich Peking nun auch die Schönheitsindustrie vor. Der Kommunistischen Partei missfällt so einiges am Streben der Menschen nach Schönheit.

Von Ning Wang

Die Rolle der Zentralbanken beim Klimawandel

Die Klimakrise gefährdet die Finanz- und Preisstabilität und hat die Zentralbanken auf den Plan gerufen. Banken investieren noch immer Milliardensummen in fossile Industrien. Unternehmen die Europäische und die chinesische Zentralbank genug im Kampf gegen die Erwärmung?

Von Nico Beckert