Trade.Table

News und Analysen zur Zoll- und Handelspolitik exklusiv als Teil Ihrer Table.Briefings-Lizenz.

Rede zur Lage der EU: Die wichtigsten China-Punkte

EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen brachte sich mit ihrer Rede in Position für eine Kandidatur für eine zweite Amtszeit. Die State of the European Union (SOTEU) enthielt viel Lob für die eigene Arbeit der vergangenen Jahre — aber auch Ansätze für die Zukunft. China spielt dabei eine zentrale Rolle.

Von Amelie Richter

Auslands-Geschäfte wachsen weiter

Viele chinesische Unternehmen haben seit 2020 ihre Geschäfte im Ausland stark ausgeweitet. Sie schaffen in Drittmärkten damit eine neue Wettbewerbssituation für europäische Firmen. Die Expansion wird von mehreren Faktoren angetrieben: dem schwachen Wachstum des heimischen Markts, ihrer zunehmenden technologischen Wettbewerbsfähigkeit und der politischen Unterstützung durch die chinesische Regierung.

Von Experts Table.Briefings

Afrikanisches Freihandelsabkommen – Chance für Europa?

Afrika will mit der Freihandelszone AfCFTA den schwachen Warenaustausch zwischen den afrikanischen Ländern ankurbeln. Der hängt im weltweiten Vergleich weit zurück. Doch auch Europa könnte von einer Freihandelszone profitieren - und den chinesischen Einfluss eindämmen.

Von David Renke

Indien-Europa: Neuer Handelskorridor als Antwort auf China

Eine neue Handelsroute über die Emirate, Saudi-Arabien und Israel soll den Transport von Waren und erneuerbarer Energie von Indien nach Europa vereinfachen. Damit wollen die beteiligten Staaten dem wachsenden Gewicht Pekings in der Region etwas entgegensetzen. Auch in die Infrastruktur in Afrika wollen USA und EU investieren.

Von Till Hoppe

September 16, 2022, Hong Kong, China: A shopper leaves the Apple store after purchasing the iPhone 14 pro smartphone series during the launch day of the new iPhone 14 series smartphones in Hong Kong. Hong Kong China - ZUMAs197 20220916_zaa_s197_091 Copyright: xSebastianxNgx

Der Staat weckt Misstrauen gegenüber dem iPhone

Die Regierung steuert das Volk weg vom iPhone. Chinas liebstes Handy wird damit Gegenstand der national orientierten Industriepolitik. Die Konsumenten sollen nach Ansicht der Führung generell lieber chinesische Marken kaufen.

Von Finn Mayer-Kuckuk

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Peking feiert neues Huawei-Smartphone 

Seit Jahren leidet Huawei unter den Chip-Sanktionen der Amerikaner. Doch jetzt ist dem Konzern mit einem Prozessor „Made in China“ für das Mate 60 Pro ein wichtiger Durchbruch gelungen. Geht es wieder aufwärts?

Von Jörn Petring

WTO-Entscheidung bleibt ohne Folgen

Die Welthandelsorganisation hat entschieden: Die gegenseitigen Zusatzzölle zwischen den USA und China sind regelwidrig. Bewegen wird sich in der Sache dennoch nicht viel. Die Spirale im Handelskrieg dreht sich mittlerweile ohnehin in ganz anderen Bereichen — Zölle sind „Old School“, der Kapitalverkehr und Wissenstransfer steht im Fokus.

Von Amelie Richter

Robert Kappel

Die Welt nach der Brics-Erweiterung

Die Expansion der Brics-Staatengruppe ist mehr als ein Weckruf für den Westen – sie ist ein Warnschuss. Viele Experten weisen seit Jahren darauf hin, dass sich der Westen umstellen muss. Aber wir haben die Zeitenwende in anderen Teilen der Welt noch immer nicht erkannt, meint der Afrika-Experte Robert Kappel.

Von Experts Table.Briefings

230904 -- JAKARTA, Sept. 4, 2023 -- Electric cars serving the 43rd ASEAN Summit and related summits are seen on the street in Jakarta, Indonesia, Sept. 4, 2023. The 43rd ASEAN Summit and related summits are scheduled to be held in Jakarta from Tuesday to Thursday, with Indonesia holding this year s ASEAN chairmanship.  INDONESIA-JAKARTA-43RD ASEAN SUMMIT VerixSanovri PUBLICATIONxNOTxINxCHN

Li Qiang umgarnt Südostasien

China-Asean: Die Länder Südostasiens versuchen auf den kommenden Gipfeln, ihre Position gegenüber China und den USA neu auszutarieren. Der Handel mit China ist hochattraktiv, aber sie wollen sich nicht auf ein Lager festlegen.

Von Frank Sieren

Warum sich China mit der Rettung seiner Wirtschaft Zeit lässt

Die Entscheidung der chinesischen Regierung, trotz der anhaltenden Konjunkturabschwächung kein umfangreiches Konjunkturpaket vorzulegen, irritiert ausländische Beobachter und die chinesische Öffentlichkeit gleichermaßen. Eine mögliche Erklärung für das vorsichtige Vorgehen der chinesischen Führung: der enorme Schuldenüberhang aus der Krise von 2008.

Von Experts Table.Briefings