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Die Bundesregierung hat Peking nun offiziell darüber informiert, dass die staatseigene Förderbank KfW ab dem kommenden Jahr keine Kredite mehr an China gibt, auch nicht für Klimaschutzprojekte. Die Begründung: China ist eine große Volkswirtschaft und hat genug Geld.
Von Frank Sieren
Ukraine-Krieg, EU-Untersuchung bei E-Autos oder Anti-Spionagegesetz — EU-Handelschef Valdis Dombrovskis arbeitet sich in Peking an vielen schwierigen Themen ab. Der Lette zeigt dabei klare Kante. Auf konkretes Entgegenkommen von Peking wartete er allerdings vergebens. Es bleibt eine lange Liste von Absichtserklärungen.
Von Amelie Richter
EU-Handelskommissar Dombrovskis pocht in Shanghai auf ein faires Handelsumfeld zwischen der Europäischen Union und der Volksrepublik. Am Montag wird er in der Hauptstadt Peking erwartet, um dort mit Vize-Ministerpräsident He Lifeng zu sprechen. Kritik an der Entscheidung Brüssels zur Untersuchung von chinesischen E-Auto-Importen ist dabei so gut wie sicher.
Von Amelie Richter
Wer hat mit der Risikominimierung angefangen? China war es – so die Sicht der EU-Handelskammer in Peking. Der Wille zur Zusammenarbeit mit der europäischen Wirtschaft sei auf einem neuen Tiefpunkt angelangt, klagt die Wirtschaftsvertretung in ihrem aktuellen Positionspapier.
Von Finn Mayer-Kuckuk
Die globalen Märkte für Windkraftanlagen werden seit jeher von europäischen Unternehmen dominiert. In China haben sie jedoch schon lange gegen chinesische Anbieter das Nachsehen. Nun drängt die chinesische Konkurrenz auch auf die globalen Märkte.
Von Experts Table.Briefings
China reagiert verärgert auf die Ankündigung der EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen, E-Autos aus China hinsichtlich Subventionierung untersuchen zu lassen, und warnt vor Konsequenzen. Tatsächlich könnte das Verfahren auch europäische Autobauer treffen.
Von Felix Lee