Trade.Table

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Ein Schaf weidet auf einem saftig grünen Feld

Handelsabkommen mit Australien vorerst gescheitert

Das Handelsabkommen zwischen der EU und Australien ist vorerst gescheitert. Australien war nicht bereit, den vorher vereinbarten zollfreien Quoten für Rind- und Lammfleisch sowie Zucker zuzustimmen. Bernd Lange (SPD), Chef des Handelsausschusses, nennt das Agieren Australiens absurd.

Von Redaktion Table

IW-Oekonom-Juergen_Matthes

„Trotz China-Debatte wird dort mehr investiert"

Die deutschen Direktinvestitionen in China befinden sich fast auf einem Allzeit-Hoch. Dass daraus nicht automatisch Rückschlüsse auf die generelle Abhängigkeit Deutschlands geschlossen werden dürfe, erklärt Ökonom Jürgen Matthes im Interview mit Amelie Richter. Die Abhängigkeits-Debatte müsse aber auf jeden Fall geführt werden, betont Matthes. Dafür wäre seiner Meinung nach auch wichtig, dass die Bundesbank transparenter mit Wirtschaftszahlen umgeht.

Von Redaktion Table

Global Gateway Forum

„Global Gateway”-Forum fährt neue Projekte auf

Das erste Forum der EU-Infrastruktur-Initiative wartet mit Ankündigungen und Unterzeichnungen zu etlichen neuen Projekten auf. „Global Gateway“ scheint — zumindest auf Papier — in Schwung zu kommen. In Afrika möchte sich Brüssel zusammen mit den USA den Zugang zu wichtigen Rohstoffen sichern.

Von Amelie Richter

INTA fordert Ausbau von Handel mit Taiwan

Der Handelsausschuss des EU-Parlaments (INTA) hat sich für einen Ausbau der Handelsbeziehungen mit Taiwan ausgesprochen. Die Abgeordneten forderten außerdem, „zügig mit der Arbeit an einem stabilen Lieferkettenabkommen mit Taiwan zu beginnen“.

Von Redaktion Table

Verordnung gegen Erpressung in der Wirtschaft kommt

Die EU wird Ende November den letzten Schritt zur Einführung des neuen Handelsinstruments gegen wirtschaftliche Erpressung unternehmen: Die Unterzeichnung der Verordnung wird voraussichtlich am 22. November erfolgen.

Von Redaktion Table

Trocknung der fermentierten Kakaobohnen.

Größter Kakaolieferant der EU unter Druck

Der weltgrößte Lieferant für Kakao und wichtigste Anbieter für die EU steht unter Druck: Die Elfenbeinküste erwartet schlechte Ernten, dazu machen geringe Margen für die Erzeuger und die gestiegene Abholzung dem aufstrebenden Land zu schaffen. Nur ein Jahr vor dem Start einer neuen EU-Gesetzgebung zum Umweltschutz im Kakaogeschäft fürchtet die EU außerdem, dass die Westafrikaner nicht auf Kurs sind.

Von Lucia Weiß