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In den USA soll die Einfuhr von Produkten, die in Xinjiang mit Zwangsarbeit hergestellt wurden, gesetzlich komplett unterbunden werden. Was dort dann nicht mehr importiert werden kann, landet auf dem EU-Markt, warnen Menschenrechtsorganisationen. Das Europaparlament hat seinen Vorschlag für ein Importverbot vorgelegt.
Von Amelie Richter
In den USA soll die Einfuhr von Produkten, die in Xinjiang mit Zwangsarbeit hergestellt wurden, gesetzlich komplett unterbunden werden. Was dort dann nicht mehr importiert werden kann, landet auf dem EU-Markt, warnen Menschenrechtsorganisationen. Das Europaparlament hat seinen Vorschlag für ein Importverbot vorgelegt.
Von Amelie Richter
Zweimal wegen der Covid-19-Pandemie verschoben, nun soll sie Mitte Juni stattfinden: die 12. Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation (WTO). Vom 12. bis 15. Juni treffen sich die 164 Mitglieder der multilateralen Handelsorganisation in Genf, um über wichtige Themen zu diskutieren. Das ist längst überfällig. Denn die WTO muss eine Mammutaufgabe bewältigen.
Von Redaktion Table
Die Abstimmung des EU-Parlaments am Mittwoch über einen CO2-Grenzausgleich wurde verschoben. Das Vorhaben liegt aber auf Wiedervorlage — denn dieser Mechanismus soll Dumping von klimafeindlich hergestelltem Stahl verhindern. Der grüne Europapolitiker Michael Bloss erläutert im Gespräch mit Amelie Richter, warum die bewusste Verteuerung von Importen aus China auch fair sein kann.
Von Amelie Richter
Lieferketten-Probleme, Hafen-Chaos und sinkendes Wachstum — die negativen Auswirkungen der Null-Covid-Politik finden in den chinesischen Staatsmedien kaum statt. Analysten und Wirtschaftsfachleute, die ein pessimistisches Bild der Lage zeichnen, werden zensiert. Besonders Kritik an den Folgen der Corona-Maßnahmen ist unerwünscht.
Von Redaktion Table
Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine stellt auch Deutschlands Wirtschaftsbeziehungen zu China infrage. Xi Jinping regiert ähnlich autoritär wie Putin. Eine Entkopplung von China würde der deutschen Wirtschaft aber mehr schaden als die von Russland. Und so plädiert Achim Wambach für mehr Freihandel. Die Gründe erklärt der Leiter des Wirtschaftsforschungsinstituts ZEW im Gespräch mit Felix Lee.
Von Felix Lee
Eine Öffnung ist nicht in Sicht, keine Impfkampagne und auch kein Konjunkturpaket: Chinas Null-Covid-Politik nimmt wenig Rücksicht auf die Wirtschaft. Die neue Normalität heißt: Testen, testen, testen. Und die Zukunft ist ungewiss. Internationale Firmen im Land müssen sich mit der Lage notgedrungen arrangieren. Doch für neue Projekte und globale Talente wird China immer unattraktiver.
Von Christiane Kuehl