Der verbale Umgang mit der Volksrepublik China ist besonders für deutsche Großkonzerne ein Drahtseilakt. Besonders geschickt stellen sie sich dabei nicht an, urteilt der Politologe Thorsten Benner. Jüngstes Beispiel lieferte Siemens-Chef Roland Busch, dem Aussagen zur Zwangsarbeit in Xinjiang um die Ohren fliegen. Zumal sie nicht ganz aufrichtig sind.
Von Redaktion Table
Das Buch "Ein Volk verschwindet: Wie wir China beim Völkermord an den Uiguren zuschauen" von Philipp Mattheis trägt zusammen, was derzeit über die Lage in Xinjiang bekannt ist. Das Buch erscheint im Januar 2022. China.Table präsentiert das erste Kapitel vorab.
Von Redaktion Table
Deutschlands neue Regierung will die Solarenergie ausbauen - und gleichzeitig Menschenrechte in globalen Lieferketten durchsetzen. Das wird schwierig, denn die Solar-Lieferkette wird von China dominiert. Und bei der Produktion des Rohstoffs für Solarmodule scheint es in Xinjiang zu Zwangsarbeit zu kommen. Handels-Sanktionen werden das Problem kaum lösen.
Von Nico Beckert