Wegen Warenknappheit gehörten Bezugsmarken für Waren des täglichen Bedarfs in China 40 Jahre lang zum Alltag der Menschen. Peking nutzte sie auch als Machtinstrument. In den besseren Zeiten seither wurden die Rationierungsmarken zu Sammlerobjekten. Heute will Xi Jinping dieses Kapitel der Geschichte der KP am liebsten vergessen. Dabei könnte es wertvolle Lektionen liefern. Unterdessen setzte er auf KI zur Überwachung der Bevölkerung.
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Xi Jinping hat eine neue Welle der Korruptionsverfolgung losgetreten. Neben der üblichen ideologischen Verbrämung kommt jetzt eine populärkulturelle Seite hinzu. Die Öffentlichkeit kann sich in einem TV-Format an spektakulären Fällen von Gier und Bestechung ergötzen. Das legitimiert die Säuberungen und stärkt so die Macht der Partei.
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Am Yingtai-Pavillon, Teil des alten Pekinger Kaiserpalastes, kreuzen sich in unwahrscheinlicher Weise die Linien der Geschichte. In der Kulisse kaiserlichen Prunks traf sich der kommunistische Alleinherrscher Mao mit Pu Yi, dem abgesetzten letzten Kaiser. Kürzlich nutzte nun Xi Jinping den gleichen Ort für ein besonderes Treffen. Und sparte für seine Person nicht an imperialer Symbolik.
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Was hat sich 2021 verändert, was bringt 2022? Der Konflikt um den Autozulieferer Continental zeigt, wie streitlustig China inzwischen agiert. Der Sinologe Klaus Mühlhahn erklärt im Gespräch mit China.Table, warum sich an der gereizten Stimmung vorerst nichts ändern wird und warnt vor einem Mangel an verlässlicher Information über China. Dies könne zu folgenschweren Fehleinschätzungen führen, zumal der direkte Draht nach Peking fehle. Mit Mühlhahn sprach Finn Mayer-Kuckuk.
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Gute Sozialisten nennen sich "Genossen". Oder? In China war der Begriff lange von Homosexuellen besetzt. Jetzt hat Xi Jinping ihn wiederbelebt - in der Hoffnung, damit auch den Verfall der Parteidisziplin zurückzudrehen.
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