Nach der Einigung auf eine Struktur für den „Loss and Damage Fonds“ ist immer noch unklar, woher das Geld dafür kommen soll – und wie viel es sein kann. Die UNCTAD hat jetzt die möglichen Quellen benannt: Bei politischem Willen ist viel Kapital verfügbar.
Von Bernhard Pötter
Auf der COP28 muss der Fonds für Verluste und Schäden im Zuge der Klimakrise handlungsfähig gemacht werden, finden Laura Schäfer und Vera Künzel von der Umweltorganisation Germanwatch.
Von Redaktion Table
Die Gräben zwischen Industrie- und Entwicklungsländern beim sogenannten „Loss Damage-Fonds“ bleiben tief. Auch auf seiner vorletzten Sitzung vor der COP28 erzielte das Vorbereitungskomitee kaum relevante Fortschritte. Die Zeit bis zur Entscheidung wird knapp.
Von Bernhard Pötter
Die Malediven sind vom Anstieg des Meeresspiegels existenziell bedroht. Der EU-Botschafter des Landes, Omar Abdul Razzak fordert daher besseren Zugang zu Finanzierung, vor allem für Maßnahmen zur Anpassung. Derzeit fließe dafür weniger Unterstützung als für Emissionsreduktion. Das Gespräch führte Claire Stam.
Von Claire Stam
Auf der COP27 wurde der Loss-and-Damage-Fonds beschlossen. Auch auf der SB58 in Bonn wird über seine Ausgestaltung verhandelt. Harjeet Singh vom Climate Action Network International kritisiert die Verzögerungstaktik und „halbherzigen Bemühungen“ reicher Staaten. Der Fonds muss sich am Verursacherprinzip orientieren und die Verantwortlichen der Klimakrise in die Pflicht nehmen, so Singh. Er fordert eine Umleitung fossiler Subventionen und progressive Steuern auf Schiff- und Luftfahrt.
Von Redaktion Table
Was können Religionen zur Klimapolitik beitragen? Die Kirchen legen Zeugnis über Katastrophen ab und fordern Klimaschutz und Reparationen. Der Geist der Weihnacht heißt: Die Reichen müssen ihre Emissionen drastisch reduzieren und ihre Ressourcen radikal mit den Gefährdeten teilen.
Von Redaktion Table