Die Organisatoren der Olympischen Winterspiele versprechen eine klimaneutrale Ausrichtung. Als einer der größten Umweltsünder der Welt steht China unter besonderer Beobachtung. Das IOC lobt neue Maßstäbe bei der Nachhaltigkeit. Doch nicht nur der CO2-Fußabdruck spielt eine Rolle, sondern auch der Wasserverbrauch durch die Produktion von Kunstschnee, der Schutz der heimischen Fauna und die langfristige Nutzung der Wettkampfstätten.
Von Marcel Grzanna
Chinas Stromsektor steht seit vergangenem Jahr verstärkt im Fokus. Zum einen startete die Volksrepublik im Sommer den Emissionshandel, der bislang nur den Stromsektor umfasst. Zugleich wurde das Land von einer heftigen Stromkrise heimgesucht. Viele der Ursachen liegen in der veralteten Struktur des Sektors. Diese hemmen auch die geplante Energiewende.
Von Christiane Kuehl
Die EU hat die Bekämpfung des Klimawandels ganz oben auf der Agenda platziert. Dafür hat sie das Klimapaket „Fit-for-55“ geschnürt. Eine Hauptsäule dabei ist der Emissionshandel und der damit verknüpfte CO2-Grenzausgleich (CBAM). Zwar ist dieser erst in der Planung. Die EU ringt um Details. Doch eins ist klar: CBAM könnte vor allem China hart treffen.
Von Ning Wang
Um seine Klimaziele zu erreichen, hat China neue Recycling-Regeln erlassen. Kurierdienste sollen für ihre Pakete vermehrt schon gebrauchte Materialen nutzen. Bislang stießen die Bemühungen der Regierung bei den Kurierdiensten allerdings auf taube Ohren: Die Mehrheit der sogenannten Kuaidi-Unternehmen verwendet kaum Wiederverwertetes. Doch das ändert sich.
Von Ning Wang