1957 ließ Mao 60 Millionen Chinesen zum „Stahlkochen“ antreten und baute 240.000 kleine Hochöfen. Das war der Beginn einer Stahl-Sucht, die Chinas Stahlproduktion seither von Jahr zu Jahr in die Höhe treibt. Mit staatlich subventioniertem Stahl überflutet Beijing den Weltmarkt. Nun, sagt Xi Jinping, müsse damit Schluss sein, denn die Stahlschwemme konterkariert seine Ziele zur Senkung der CO2-Emissionen.
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Joe Biden sollte die von Donald Trump gegenüber China verhängten Zölle zurücknehmen. Sie schaden US-amerikanischen Arbeitnehmern und Firmen und haben nicht für einen Rückgang des gesamten US-Handelsdefizits gesorgt. Biden sollte China im Gegenzug jedoch zu Gegenleistungen beispielsweise im Klimabereich bewegen.
Von Redaktion Table
Das Europaparlament hat grünes Licht für einen Bericht zur CO2-Grenzabgabe gegeben. Einiges dabei ist noch offen, bis die EU-Kommission im Laufe des Jahres ihren Vorschlag vorlegen wird. Klar ist aber: Mit dem neuen Mechanismus wird Geld in die EU-Kassen kommen. Kritiker befürchten, dass Handelspartner die Abgabe als zusätzlichen Zoll sehen könnten und das Projekt damit klimapolitisch unglaubwürdig wird. Für China könnten in dem EU-Vorhaben aber auch Vorteile schlummern.
Von Amelie Richter
China will bis 2060 kohlenstoffneutral werden und spätestens ab 2030 seine Emissionen senken. Der 14. Fünfjahresplan muss dafür erste konkrete Maßnahmen enthalten. Der bekannt gegebene Entwurf gibt dem Thema viel Raum, doch Details gibt es erst im Plan selbst.
Von Christiane Kuehl