China hat eine neue Rechtsgrundlage für seine Außenpolitik verabschiedet. Xi Jinping hat nun eine Handhabe für „Gegenmaßnahmen“ gegen westliche Bedrohungen. Das ist Chinas gutes Recht. Das Problem: Peking sieht derzeit auf vielen Ebenen seine Souveränität, Sicherheit und Entwicklungsinteressen durch das Ausland gefährdet.
Von Michael Radunski
Die Abkopplung des chinesischen Halbleitermarktes ist in vollem Gange. Produktion vor Ort ist der Schlüssel dazu, in China weiter relevant zu bleiben. Internationale Anbieter finden sich damit allerdings zwischen den Fronten der Handelskonflikte, wie das Beispiel Micron zeigt.
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Das bilaterale Handelsabkommen Kenias mit der EU gerät in Konflikt mit dem Binnenmarkt in Ostafrika. Denn es wirft komplexe Fragen auf, wie europäische Importe in der Region künftig behandelt werden sollen. Es drohen neue Handelskonflikte, schreibt der in Berlin lebende tansanische Journalist Harrison Kalunga Mwilima.
Von Svea Koch
Außenministerin Baerbock ist zurzeit in Südafrika zu Besuch. Doch Präsident Ramaphosa will sie nicht treffen. Dessen Beziehungen zu Baerbock sind aus mehreren Gründen belastet.
Von Andreas Sieren
China verkauft mehr nach Deutschland als Deutschland nach China, die Handelsbilanz ist also negativ. Doch die Statistik stellt die Verhältnisse verzerrt dar. Denn die meisten deutschen Produkte entstehen in China für China.
Von Frank Sieren
Jens Eskelund ist seit ein paar Wochen der neue Präsident der EU-Handelskammer in China. Im Gespräch mit Christiane Kühl spricht er über die Folgen der europäischen De-Risking-Strategie, wirtschaftliche Unsicherheiten und dass Unternehmen begonnen haben, vorsichtiger in der Volksrepublik zu investieren.
Von Christiane Kuehl