Nach der Aufregung um ein Sicherheitsabkommen zwischen China und den Salomonen ist es wieder ruhig geworden um den Pazifikstaat. Doch Peking nutzt die vermeintliche Stille, um seinen Einfluss weiter auszudehnen.
Von Michael Radunski
Wo immer im Rahmen der 51. Session des Menschenrechtsrats in Genf Kritik an China geübt wird, sind Diplomaten der Volksrepublik in unmittelbarer Nähe. Sie kapern Podiumsdiskussionen mit minutenlangen Stellungnahmen und notieren plakativ die Namen aller Gegensprecher. Über seinen Einfluss auf andere UN-Gremien verweigert das Land nicht genehmen Teilnehmern die Akkreditierungen zu den Vereinten Nationen. Stattdessen beanspruchen chinesische Organisationen unter dem Deckmantel der Unabhängigkeit zunehmend mehr Redezeit.
Von Marcel Grzanna
Wherever criticism of China is voiced during the 51st session of the Human Rights Council in Geneva, diplomats from the People's Republic are close. They hijack panel discussions with minute-long statements and take down the names of all opposing speakers. Through its influence on other UN bodies, the country denies accreditation to UN participants it does not want to speak out. Instead, Chinese organizations under the guise of independence increasingly claim more speaking time.
Von Marcel Grzanna
Als Chinas Präsident Xi Jinping bei der UN-Generalversammlung im September 2021 den Baustopp neuer Kohleprojekte im Ausland bekannt gab, atmete die Weltgemeinschaft auf. Ein Jahr später zeigen sich die Schlupflöcher: Auch heute werden noch neue Kohlekraftwerke mit chinesischer Unterstützung gebaut. Trotzdem bleibt die Ankündigung ein positives Signal für die Klimapolitik.
Von Redaktion Table
Die China-Euphorie früherer Jahre ist einer großen Skepsis gewichen. Unter europäischen Firmen ist eher eine China-Müdigkeit zu spüren angesichts nicht enden wollender Null-Covid-Maßnahmen, aus der eine ganze Reihe wirtschaftlicher Schwierigkeiten resultieren. Das zeigt ein neues Positionspapier der EU-Kammer in China.
Von Christiane Kuehl
Als Chinas Präsident Xi Jinping bei der UN-Generalversammlung im September 2021 den Baustopp neuer Kohleprojekte im Ausland bekannt gab, atmete die Weltgemeinschaft auf. Ein Jahr später zeigen sich die Schlupflöcher: Auch heute werden noch neue Kohlekraftwerke mit chinesischer Unterstützung gebaut. Trotzdem bleibt die Ankündigung ein positives Signal für die Klimapolitik.
Von Nico Beckert
When China's President Xi Jinping announced a halt to the construction of new coal projects abroad at the UN General Assembly in September 2021, the global community breathed a sigh of relief. A year later, loopholes begin to show: even today, new coal-fired power plants are built with Chinese help. Nevertheless, the announcement remains a positive signal for climate policy.
Von Nico Beckert