Bei den Oscars räumte „Everything Everywhere All At Once“ sieben Trophäen ab. Obwohl der Film ein wilder Mix des asiatischen und westlichen Kinos ist, wurde er in China nicht gezeigt. Für asiatische Immigranten in den USA macht er aber Hoffnung auf mehr gesellschaftliche Anerkennung.
Von Gregor Koppenburg
Seit dem Kinostart wird der Film als kultureller Meilenstein gefeiert — besonders in den Staatsmedien. Wie schon zuvor in der Filmreihe „Wolf Warrior“, können politisch aufmerksame Zuschauer aus dem zweiten Teil von „Wandering Earth“ viel über das chinesische Selbstverständnis erfahren.
Von Fabian Peltsch
Wider Erwarten hat sich "Return to Dust", ein Kinofilm über die Probleme der verarmten Landbevölkerung, in China zum Kassenschlager entwickelt. Da seine starken Bilder jedoch Xi Jinpings Erfolgsgeschichte von der Armutsbekämpfung auf dem Land unterminieren, fiel er nun den Zensurbehörden zum Opfer. Chinas Filmfans sind empört.
Von Redaktion Table
Hongkongs Filmindustrie war einst die drittgrößte der Welt. Schon vor Niederschlagung der Demokratie-Bewegung litt die Branche unter Zensur und Selbstzensur. Einige wenige machten mit kritischen Doku-Filmen mutig weiter. Auch damit ist es nun vorbei.
Von Felix Lee
Mit "Thor – Love and Thunder" ist ein weiterer Marvel-Blockbuster an China vorbeigegangen. Eine protektionistische Politik hat seit Jahren die größten US-Releases verhindert. Erfolge feiern stattdessen patriotische chinesische Eigenproduktionen. Der chinesische und der Weltkinomarkt driften immer mehr auseinander – eine verpasste finanzielle Chance für beide Seiten.
Von Redaktion Table
Multimilliardär Wang Jianlin wollte Hollywood Konkurrenz machen und versprach, die technisch modernsten und größten Filmstudios der Welt zu bauen. Qingdao sollte zum chinesischen Cannes werden. Daraus ist nicht viel geworden. Viele glaubten dennoch an ihn.
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