Was alle bereits wussten, bestätigt sich: Evergrande kann seine Kredite nicht bedienen. Die Immobiliengruppe verpasst ein Zahlungsziel nach dem anderen. Der Internationale Währungsfonds traut China jedoch weiterhin zu, die Lage ohne große Folgen für die Gesamtwirtschaft zu bewältigen. Die Auto-Sparte von Evergrande überrascht derweil mit einer Ankündigung.
Von Finn Mayer-Kuckuk
Huachen Automotive musste in die Insolvenz. Die Bank Huarong wurde dagegen gerettet. HNA muss durch eine schmerzhafte Restrukturierung. Und Evergrande? Aus den Entscheidungen über Rettung oder Restrukturierung von angeschlagenen Firmen lässt sich ablesen, welche Strategie Peking gegenüber Risiken am Finanzmarkt einschlägt. Das Dilemma der Planer in China ähnelt durchaus dem von Regulatoren in westlichen Ländern.
Von Finn Mayer-Kuckuk
Die Zahlungsschwierigkeiten des chinesischen Immobilienkonzerns Evergrande versetzt die Märkte in Aufregung. Stephen Roach erklärt, warum selbst eine Pleite keine gravierenden Folgen haben würde. Der US-Ökonom sieht allerdings weitaus größere Probleme, die ihren Ursprung in der aktuellen chinesischen Politik haben.
Von Redaktion Table
Neben Evergrandes Immobilienprojekten galten auch die Vermögensprodukte von Evergrande Wealth Management als sicher. Viele Kleinanleger und Kleinanlegerinnen bekamen sie von ihren Bankberatern empfohlen. Was passiert nun mit ihren Investitionen und wie reagieren sie auf die täglichen Hiobsbotschaften? Peking lässt sich Zeit mit einer endgültigen Entscheidung.
Von Ning Wang
Yuen Yuen Ang ist Professorin für Chinesische Volkswirtschaft an der University of Michigan. Als Autorin beschäftigt sie sich mit den globalen Auswirkungen des chinesischen Aufstiegs. Ang schaut auch auf die Probleme, die Chinas rasante Industrialisierung mit sich bringen und erklärt, wieso willkürliche Dekrete von der politischen Führung Pekings dem globalen Aufstieg des Landes im Weg stehen.
Von Redaktion Table