Table.Briefings

Table.Standpunkt

Das Anti-Vorbild

Seit Jahren berichten der Chefredakteur des Tagesspiegels, Lorenz Maroldt, und die Bildungsexpertin der Zeitung, Susanne Vieth-Entus, über das Bildungsdesaster in der Hauptstadt. Nun haben sie in ihrem Buch "Klassenkampf" die Ursachen der Misere untersucht und Lehren für die Zukunft der Bildungspolitik in ganz Deutschland gezogen.

Von Antje Sirleschtov

„Zwei Sitzungen": Kurs halten im Sturm

Bei den sogenannten "zwei Sitzungen" will Chinas Nationaler Volkskongress beweisen, dass sich die Volksrepublik trotz turbulentem Weltgeschehen nicht vom langfristigen Kurs abringen lassen will. Die Herausforderungen sind zahlreich. Die innen- und außenpolitischen Widersprüche ebenfalls.

Von Redaktion Table

Gesundheitsunion: Brauchen wir sie?

Das Gesetzgebungspaket zur Schaffung einer europäischen Gesundheitsunion war die Antwort der EU auf die COVID-19-Pandemie. In der Mitteilung zur Gesundheitsunion hieß es jedoch weiter gefasst: „Eine starke europäische Gesundheitsunion wird unsere Lebensweise, unsere Wirtschaft und unsere Gesellschaft schützen“. Dies wirft die Frage auf, ob sich die Gesundheitsunion auf Krisenprävention und -management beschränken oder einen umfassenderen Public Health-Ansatz haben sollte, schreibt Anne Bucker vom Think-tank Bruegel.

Von Redaktion Table

Wie Europa die Sanktionen gegen Russland aushalten kann

Die Entscheidung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, die Ukraine zu überfallen, ist für Europa ein dramatischer Weckruf. Jetzt kann die Europäische Union in der Weltpolitik kein passiver Zuschauer mehr bleiben. Sie muss – innerhalb des weiteren Kontexts der NATO – ihre eigene Sicherheitsstruktur verstärken.

Von Redaktion Table

Johnny Erling

Pekings versteckte Kathedrale   

China und die Religion stehen in einer schwierigen Beziehung. Aus Sorge vor Kontrollverlust beschränkt Peking die meisten Religionsgemeinschaften bis hin zur Unterdrückung. Doch anlässlich der Olympischen Spiele wollte die chinesische Regierung der Welt Offenheit vorspielen. Mit zum Teil bizarren Folgen.

Von

Jason Furman über den Russland-Ukraine-Krieg und Folgen für die Weltwirtschaft

Die wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Kriegs

Der Einmarsch Russlands in die Ukraine verlief schnell und dramatisch. Doch die wirtschaftlichen Folgen werden viel langsamer eintreten und weniger spektakulär sein, schreibt Jason Furman im Standpunkt. Auf lange Sicht werde Russland jedoch voraussichtlich der größte Verlierer des Kriegs sein.

Von Redaktion Table

Putin ist kein Nixon

Russlands Präsident Wladimir Putin sitzt in der Falle Chinas. Putin überschätzt sich — und das Bündnis mit Peking. Denn Xi Jinping wird den im eigenen Land erreichten Wohlstand nicht für seine Kriegspolitik riskieren. Im Gegenteil: Er lockt Russland durch die Andeutung einer Allianz in wirtschaftliche Abhängigkeit, ohne sich wirklich einmischen zu wollen. Der Verlierer wäre Russland.

Von Redaktion Table

Bundesminister a. D. und Vorsitzender des Atlantik-Brücke e. V.

Krieg in Europa: Es geht um mehr als um die Ukraine

Wladimir Putin geht es um die Rückkehr Russlands als Großmacht. Der russische Präsident will eine Entwicklung rückgängig machen, in der Russland seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion kontinuierlich an Einfluss in Europa verloren hat. Die politische Führung in Peking wird insbesondere mit Blick auf Chinas Anspruch auf Taiwan genauestens studieren, ob und wie lange Europa und die USA zusammenstehen, oder ob sich möglicherweise irgendwann Risse in dieser Einigkeit beobachten lassen.

Von Redaktion Table

Sigmar Gabriel, Bundesminister a. D., Vorsitzender des Atlantik-Brücke e. V., Deutschland, Berlin, Bundespressekonferenz, Thema: Die USA vor der Wahl: Das deutsche Meinungsbild *** Sigmar Gabriel, Federal Minister ret., Chairman of Atlantik Brücke e V , Germany, Berlin, Federal Press Conference, Topic The USA before the Election The German Opinion

Krieg in Europa: Es geht nicht nur um die Ukraine

Russland ist der globale Verlierer seit 1989. Diese Entwicklung drehe Präsident Putin nun um, schreibt der ehemalige Außenminister Sigmar Gabriel. Im Standpunkt analysiert er die aktuelle Entwicklung und die Folgen für China und Europa. Sein Fazit: Der Kontinent muss in eigene Sicherheit investieren und wirtschaftlich stärker zusammenrücken. Von der Klarheit und Stärke Europas werde Putin seine nächsten Schritte abhängig machen.

Von Redaktion Table