Mal erklären sie sachlich, mal kontern sie bissig: Forscher beziehen in sozialen Medien zunehmend Position, wenn sie in ihrem Fachgebiet mit unwissenschaftlichen Darstellungen durch Politiker konfrontiert werden. Das kommt meist gut an, könnte aber auch spaltende Effekte haben.
Von Max Mustermann
Quasi über Nacht halbierte das schwedische Wissenschaftsministerium die Amtszeit der aktuellen Universitätsräte. Die Begründung: Wegen Spionagegefahr sollen Sicherheitsexperten in die Gremien berufen werden. Für die wissenschaftliche Community ist das ein klarer Eingriff in die Autonomie der Universitäten und Grund zum Widerstand.
Von Markus Weisskopf