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Table.Standpunkt

Für China ist Taiwan eine emotionale Frage

Unsere Kolumne „Blick aus China“ stammt von Autoren aus der Volksrepublik. Der erste Teil dieser Reihe befasst sich mit der Sicht der chinesischen Bevölkerung auf die Taiwan-Frage. Wer in China groß wird, wächst mit anderen Auffassungen über den Status des Inselstaates auf als die Leute im Westen: Taiwan gilt ganz selbstverständlich als Teil der Volksrepublik – jede andere Sicht der Dinge wird empört abgelehnt.

Von Redaktion Table

Wacker/Godehardt

Taiwan und die Herausforderungen einer friedlichen Zeitenwende

Die Taiwan-Krise ist ein weiteres Beispiel dafür, dass wir einen historischen Wendepunkt durchleben; eine Zeitenwende, die nicht an nur einem politischen Ereignis festgemacht werden kann, sondern der ein Zusammenspiel von ineinander greifenden Krisen, Veränderungen und Erschütterungen zugrunde liegt.

Von Redaktion Table

Johnny Erling

Mit Kreativität an den Zensur vorbei

Mit Fantasie und Witz narren Blogger die allgegenwärtigen Kontrolleure des chinesischen Zensurapparats. Ihre oft virtuosen Sprachschöpfungen bilden ein noch ungeschriebenes Online-Wörterbuch chinesischer Protestkultur.

Von

Die nächste Taiwan-Krise

Der prominente Politologe Minxin Pei erklärt die Gründe für das heftige Säbelrasseln in der Taiwanstraße: China will ein Stoppsignal setzen, weil es die schrittweise Verschiebung der US-Position zugunsten Taiwans nicht tolerieren kann. Das birgt Gefahren, denn den Beteiligten könnte die Kontrolle über die Situation entgleiten. Ein direkter Angriff auf Taiwan ist derzeit dagegen unwahrscheinlich, denn Xi Jinping strebt durchaus keine Vereinigung um jeden Preis an.

Von Redaktion Table

Stephen S. Roach

Der China-Joker der Deglobalisierung

Die Globalisierung tritt aufgrund von Handelskriegen nicht nur auf der Stelle, sondern läuft aus Sicht von Stephen S. Roach sogar rückwärts. Der Ökonom analysiert, warum die geostrategischen Spannungen weltweit der Joker in der Deglobalisierung sind und warum China womöglich am meisten zu verlieren hat.

Von Redaktion Table

Yi Fuxian

Warum schrumpft die uigurische Bevölkerung?

Aufgrund der Ein-Kind-Politik haben chinesische Behörden Abtreibung, Sterilisation und Verhütungsmittel wie Intrauterinpessaren (Spiralen) verordnet. Es liegt daher nahe anzunehmen, dass der dramatische Rückgang der Geburten in Xinjiang die Auswirkungen solcher Maßnahmen widerspiegelt. Doch die Gründe seien vielschichtiger und auch von sozioökonomischer Natur, analysiert der Familienplanungsexperte und Autor Yi Fuxian von der University Wisconsin-Madison.

Von Redaktion Table

Johnny Erling

Deutsch-Chinesischer Countdown über Bande

Gerade mal einen Satz lang war Chinas Kommuniqué zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen mit Deutschland vor 50 Jahren. Auf den Weg brachten es zwei ungewöhnliche Akteure: Ein chinesischer Journalist und ein Oppositionspolitiker der CDU.

Von

Ist Taiwan die nächste Ukraine?

Sind die USA bereit, Taiwan bei einem Angriff Chinas zu verteidigen? Bisher legen sich die USA nicht klar fest und verfolgen den Ansatz der "strategischen Mehrdeutigkeit". Doch wie wahrscheinlich ist ein Angriff überhaupt? Dieser Frage geht der Wirtschaftswissenschaftler Koichi Hamada auf den Grund. Sein Fazit: Sowohl China als auch Taiwan haben ein Interesse, einen Konflikt zu vermeiden.

Von Redaktion Table