Schwerfällige EU: Müssen wir chinesischer werden?
Die EU kämpft gegen chinesische Überkapazitäten, ihr politisches System bremst sie jedoch aus. Was ist das beste, was das schlechteste Szenario für das Bündnis ?
Von Alicia Garcia-Herrero
Die EU kämpft gegen chinesische Überkapazitäten, ihr politisches System bremst sie jedoch aus. Was ist das beste, was das schlechteste Szenario für das Bündnis ?
Von Alicia Garcia-Herrero
Unsere Kolumne „Blick aus China“ wird von Autorinnen und Autoren aus der Volksrepublik verfasst. Die heutige Ausgabe warnt davor, alle Zahlen des Nationalen Volkskongresses für bare Münze zu nehmen. Oft steckt auch mehr dahinter.
Von Redaktion Table
Eine Allianz mit den Mittelmächten des Westens wäre Indiens beste Option. Kann das Land alte Denkweisen überwinden und seinen politischen Apparat entsprechend neu ausrichten?
Von Ajay Shah
Das Narrativ vom Ingenieursland China und dem Anwälte-Westen greift zu kurz. Mit Blick auf den kommenden Volkskongress in Beijing zeigt sich: Hinter Chinas Politik steht ein komplexes Innovations- und Steuerungssystem. Und daraus ergeben sich auch klare industriepolitische Hausaufgaben für Deutschland und Europa.
Von Rudolf Scharping
Europäische Unternehmen suchen Alternativen zu China. Indien entwickelt sich zu einem eigenständigen Zukunftsmarkt mit großem Wachstumspotenzial, schreibt Jörg Buchheim, Vorstandsvorsitzender des Automobilzulieferers Webasto.
Von Jörg Buchheim
China nutzt zunehmend Exportkontrollen als geoökonomisches Werkzeug, besonders seit 2020. Die Maßnahmen sind vor allem reaktiver Natur und werden als taktisches Element im US-China-Konflikt eingesetzt.
Von Jack Lee und Markus Herrmann Chen
Europa muss Verwundbarkeiten gegenüber China reduzieren und die eigene Wachstumsbasis stärken. Gleichzeitig darf systemischer Wettbewerb den Raum für Kooperation nicht vollständig verdrängen, schreibt Daniela Schwarzer von der Bertelsmann Stiftung.
Von Daniela Schwarzer
Bei Friedrich Merz' China-Reise werde Peking versuchen, die transatlantischen Spannungen auszunutzen, schreibt Cora Jungbluth von der Bertelsmann Stiftung. Sie rät, bewusst die Ziele aufzugreifen, die China selbst seit Jahren verfolgt: Abhängigkeiten reduzieren und eigene Kapazitäten stärken.
Von Cora Jungbluth
Die Welt formiert sich neu in drei rivalisierenden Einflusssphären. USA, Russland und China erweitern ihre Machtbereiche, doch auch diese Großmächte stoßen an klare Grenzen.
Von Nancy Qian
Westliche Strategien unterschätzen Chinas industrielle Stärke. Der wahre Vorteil liegt in der enormen Industriedichte, regionalen Clustern und besonderen Finanzierungsmodellen – nicht in staatlichen Subventionen.
Von Robin Rivaton