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Chinas Entwicklungsbanken reduzieren Afrika-Engagement

Die chinesischen Entwicklungsbanken und staatlich kontrollierten Banken haben 2019 sieben Milliarden US-Dollar an Krediten an afrikanische Staaten vergeben, wie neue Zahlen der China Africa Research Initiative zeigen. Das ist ein Rückgang von 30 Prozent im Vergleich zum Jahr 2018 – und die niedrigste Summe seit 2010. Fünf der sieben Milliarden Dollar flossen in Projekte im Transport- und Energiebereich. Die fünf größten Kreditnehmer waren Ghana, Südafrika, Ägypten – mit jeweils etwas mehr als 1,2 Milliarden Dollar – sowie die Elfenbeinküste und Nigeria mit jeweils mehr als 550 Millionen Dollar. Auffallend ist: Viele der afrikanischen Kreditnehmer, die in den Vorjahren Umschuldungen mit China ausgehandelt hatten, erhielten keine neuen Kredite, darunter die Republik Kongo, Mosambik, Äthiopien und Dschibuti. Andere, darunter Angola, Sambia, Kenia und Kamerun, erhielten relativ kleine Kredite.

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