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Analyse

Usbekistan SCO

Wie China über die SCO seinen Einfluss ausbaut

Immer mehr Länder wollen der Shanghai Cooperation Organization beitreten. Das liegt vor allem auch an China. Nach anfänglicher Zurückhaltung will die Volksrepublik die SCO zu einem geopolitischen Faktor formen. Peking würde davon enorm profitieren.

Von Michael Radunski

Hongkong Jahrestag

Ungewissheit in Hongkong fördert China-plus-1-Strategie

Hongkong ist Standort für viele multinationale und deutsche Unternehmen. Als Brückenkopf zu China, aber auch für die Region, ist die Stadt attraktiv. Doch seit ein paar Monaten wird immer öfter die Frage gestellt, wie es mit Hongkong weitergeht. Gelingt es der Stadt, an Bedeutung zuzulegen, oder rückt die Metropole gegenüber Standorten auf dem Festland künftig mehr in den Hintergrund?

Von Ning Wang

Lebensmittel aus aller Welt

China kann sich nicht aus eigener Kraft ernähren. Die landwirtschaftliche Fläche ist knapp und in diesem Jahr zerstören Dürre und Hitze Teile der Getreideernte. Doch schon seit Jahren investieren chinesische Konzerne in die globalen Lieferketten für Nahrungsmittel. Mit Folgen für die Weltmarktpreise.

Von Christiane Kuehl

Franziska Brantner

"Wir müssen realistisch auf China schauen"

Zu abhängig von China, zu wenig strategisch, zu sehr auf kurzfristige Gewinne aus – die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium, Franziska Brantner (Grüne), fordert einen realistischeren Umgang mit der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Mit einer neuen Strategie will die Bundesregierung unter anderem die Dominanz Chinas bei Bodenschätzen brechen. Mit Brantner sprachen Felix Lee und Till Hoppe.

Von Redaktion Table

Futuristisches Elektromobil im Xpeng-Store in Kopenhagen

Xpeng in Europa auf Expansionskurs

Xpeng möchte in Zukunft die Hälfte seiner Elektroautos im Ausland verkaufen. Die Absatzzahlen wachsen rasant. Vor allem Europa ist ein Ziel des in China erfolgreichen Elektro-Startups.

Von Christian Domke Seidel

EU-Kommission nimmt auch Produkte aus Xinjiang ins Visier

Die EU-Kommission will den Verkauf von Produkten aus Zwangsarbeit verbieten – und lässt dafür auch schon belegbare Hinweise gelten. Diese gäbe es im Fall der chinesischen Region Xinjiang ausreichend. Bis zur Umsetzung des Verbots wird aber noch einige Zeit vergehen.

Von Amelie Richter

Chinas Lobby könnte Xinjiang-Resolution verhindern

Die 51. Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf bringt schwere Vorwürfe gegen die chinesische Regierung zur Sprache. Eine mögliche Resolution zu Menschenrechtsverbrechen in Xinjiang ist aber unwahrscheinlich. Dank jahrelanger Lobbyarbeit hat Peking Dutzende Staaten auf seine Seite gezogen – und hofft darauf, dass die westliche Koalition zu bröckeln beginnt.

Von Marcel Grzanna

Karteikarte zu einem mutmaßlich im Rahmen des „Boxerkrieges“ erbeuteten Objekt, das sich heute in der Sammlung des Museums für Asiatische Kunst befindet

Gekauft, geraubt, geschenkt, erpresst oder erbeutet?

Die Provenienzforschung widmet sich der Frage, wie Kunstgegenstände aus anderen Weltgegenden in die Kolonialstaaten gelangt sind. In Berlin rückt dabei langsam China in den Fokus des Interesses. Denn deutsche Soldaten haben beim Boxeraufstand reichlich kostbare Stücke abtransportiert. Ein Team von sieben deutschen Museen will zusammen mit der Shanghai University deren Herkunft und Verbleib klären.

Von Fabian Peltsch