China.Table

Analyse

Regierung nimmt Wirtschaft in die Pflicht

Die China-Strategie gewichtet das Verhältnis von Staat und Wirtschaft im internationalen Geschäft neu. Der Steuerzahler soll nicht mehr für Risiken aufkommen, mit denen vorher üppige Profite möglich waren. Hier zeigt sich die Grünen-Handschrift bei der Abfassung des Papiers.

Von

Schärferer Ton findet Anklang in Brüssel

Die Bundesregierung benennt in ihrem ersten China-Strategiepapier klarer als früher die Probleme in den Beziehungen zu Peking. Zugleich beteuert sie, sich mit den EU-Partnern eng abzustimmen. Beides kommt in Brüssel gut an.

Von Till Hoppe

Keine konkreten Hilfen für Forscher

Die Bundesregierung blickt bei Wissenschaft und Forschung kritisch auf die zivil-militärische Fusion in China. Die China-Strategie bleibt allerdings vage, vor allem mit Blick auf konkrete Angebote für Forschende. Bei Zukunftsthemen wird China weiter als wichtiger Partner gesehen.

Von Tim Gabel

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Mit EU und USA dem geopolitischen Rivalen begegnen

In keinem anderen Politikfeld positioniert sich Deutschland eindeutiger im Dreiklang aus Partner, Wettbewerber und Rivale als in der Geopolitik: China wird klar als systemischer Rivale benannt. Was für deutsche Politiker wie ein Wagnis erscheint, dürfte einigen westlichen Partnern allerdings nicht weit genug gehen. Denn nach einem klaren Einstieg wird im konkreten Fall dann doch lieber vorsichtig-zurückhaltend formuliert.

Von Michael Radunski

Stromerzeugung-China

Klima: „China zu ambitionierteren Zielen bewegen“

Die Klimapolitik spielt in der ersten China-Strategie der Bundesregierung eine wichtige Rolle. Deutschland steht hier vor einem Zwiespalt: Einerseits will die Ampelregierung China zu mehr Engagement beim Klimaschutz bewegen. Andererseits will sie die Abhängigkeit von grünen Technologie-Importen aus China senken.

Von Nico Beckert

Eine China-Strategie für alle Interessen

Die China-Strategie soll alle wichtigen Interessen der Gesellschaft abdecken. Die Sichtweisen der Wirtschaft und der Sicherheitspolitiker stehen sich zwar schwer vereinbar gegenüber, mussten hier aber unter ein Dach finden. Hinter den Kulissen gab es ein entsprechend hartes Gerangel um die Sprache.

Von

Chinese Auto Maker BYD Arrives In France - Paris Illustration picture shows the front of a BYD Auto cars company on June 18, 2023 in Paris, France. Photo by Victor Joly/ABACAPRESS.COM Paris France PUBLICATIONxNOTxINxFRAxSPAxUKxUSAxBELxPOL Copyright: xJolyxVictor/ABACAx 857440_006 JolyxVictor/ABACAx 857440_006

Autobauer BYD drängt an die Spitze

BYD dürfte 2023 zu einem der größten Autoproduzenten der Welt aufsteigen. Eine tragende Rolle dürfte dabei ausgerechnet Denza spielen, die ehemalige Partner-Marke von Mercedes Benz, aus der die Stuttgarter weitgehend ausgestiegen waren.

Von Christian Domke Seidel

China, Eindrücke aus dem experementellen Fusionsreaktor HL-2M Tokamak  CHENGDU, CHINA - DECEMBER 04: The China s nuclear fusion device HL-2M tokamak, nicknamed the Artificial Sun , achieves its first plasma discharge at the Southwestern Institute of Physics SWIP on December 4, 2020 in Chengdu, Sichuan Province of China. PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxHUNxONLY Copyright: xVCGx CFP111309321247

Anwendung der Kernfusion rückt näher

China hat einen Weltrekord bei der Kernfusion erzielt: Forschern gelang es, eine hohe Plasmatemperatur für längere Zeit aufrechtzuerhalten. Die Fusion soll einmal wichtiger Baustein der chinesischen Energiepolitik sein.

Von Frank Sieren

Offshore oil and gas rig platform in the middle of South China Sea. Construction of production process in the sea. Power energy of the world.

Erster Offshore-Speicher für CO₂ geht in Betrieb

Während Deutschland seit Jahren über das Für und Wider der CO₂-Speicherung diskutiert, gilt die Technologie in China längst als Teil der Lösung im Kampf gegen den Klimawandel. Erstmals bauten nun staatliche Energiefirmen eine Offshore-Speicheranlage im Südchinesischen Meer.

Von Jörn Petring