So will der Motorenbauer Deutz in der Rüstungsindustrie Fuß fassen

18. April 2026

Deutz will bis zum Jahr 2030 rund 300 Millionen Euro Umsatz in der Sicherheits- und Verteidigungsindustrie verdienen. Zuletzt lag der Umsatz in diesem Bereich bei einem mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Dabei setzt das Unternehmen auf eine zweigleisige Strategie, sagt Marco Herre, Chef der Deutz-Defense-Sparte, Table.Briefings: Einerseits will der Motorenbauer Zulieferer für die klassische Rüstungskonzerne sein. Und andererseits bietet er sich als Industriepartner für Defense-Start-ups an.

Herzstück der Start-up-Strategie sind Beteiligungen an Arx Robotics und Tytan Technologies. Dabei versteht sich Deutz ausdrücklich nicht als klassischer Investor, sondern als Industrialisierungspartner: Die Bodendrohnen von Arx sollen im Deutz-Werk in Ulm zusammengebaut werden. Tytan bezieht für die eigens entwickelten Abfangdrohnen Antriebe von Deutz. Warum sich das Kölner MDAX-Unternehmen gerade für diese beiden Start-ups entschieden hat, hören Sie im Podcast Table.Today. Wie Deutz weiter wachsen will, lesen Sie im Security.Table. Robert Wallenhauer

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Letzte Aktualisierung: 18. April 2026